Polizisten bei einer Demonstration in Düsseldorf. - © picture alliance / Rupert Oberhäuser
Polizisten bei einer Demonstration in Düsseldorf. | © picture alliance / Rupert Oberhäuser

NW Plus Logo Coronaschutzverordnung Listen bei Demos: Wie viel Datenerfassung ist im Kampf gegen Corona erlaubt?

Rund 3.000 Anti-Kohle-Aktivisten müssen ihre Personalien hinterlegen, bevor sie demonstrieren dürfen – zwecks Rückverfolgung im Infektionsfall. Doch wo hat die Datensammelei ihre Grenzen?

Lieselotte Hasselhoff

Bielefeld. Gästelisten im Café, Vorabanmeldung im Schwimmbad, Corona-Warn-App. Die Rückverfolgung von Infektionsketten ist wichtig bei der Corona-Pandemiebekämpfung. Noch nie gab es solch einen guten Grund, mit seinen persönlichen Daten nur so „um sich zu werfen". Und es wird auch immer häufiger erwartet – gerade von behördlicher Seite. Gerade erst hat Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann angekündigt, dass demnächst Privatfeiern mit mehr als 50 Leuten unter Vorlage vollständiger Teilnehmerlisten mit Namen und Adressen vorab beim Ordnungsamt angemeldet werden müssen...

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