Sido raunte in einem Interview über geheime Eliten, unter anderem in Anspielung auf die jüdische Bankiersfamilie Rothschild – eine antisemitische Erzählung. - © picture alliance / Photoshot
Sido raunte in einem Interview über geheime Eliten, unter anderem in Anspielung auf die jüdische Bankiersfamilie Rothschild – eine antisemitische Erzählung. | © picture alliance / Photoshot

NW Plus Logo Antisemitismus Kritik an Bielefelder Studie: Fördert "Gangsta-Rap" Hass auf Juden?

Das Musikgenre "Gangsta-Rap" fördert antisemitische Neigungen unter jungen Menschen. Das soll eine bundesweit beachtete Befragung der Universität Bielefeld ergeben haben. Stimmt dieses Ergebnis?

Florian Pfitzner

Bielefeld. Der beunruhigende Tenor hallte noch Tage nach. "Gangsta-Rap fördert Judenhass", konnte ein großes Publikum in regionalen und überregionalen Medien lesen, nachdem Marc Grimm und Jakob Baier eine Studie in der NRW-Staatskanzlei vorgestellt hatten. Auch die Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, war wegen des Forschungsprojekts der Universität Bielefeld alarmiert. Die Ergebnisse zeigten erstmalig empirisch, sagte sie, "dass Gangsta-Rap den Nährboden für spätere verfestigte antisemitische Einstellungen bereitet". Vorige Woche dann zog sie die Studie als einen Beleg für den "alltäglichen Antisemitismus in unserem Land" heran.

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