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Paderborn Stadt erläutert Planungen fürs Paderquellgebiet und bittet Bürger um Ideen

Bürgerinformation am 12. Januar in der VHS. Baumaßnahme soll im Sommer beginnen

Paderborn. Seit Mitte des letzten Jahres erarbeitet das Amt für Umweltschutz und Grünflächen mit dem Planungsteam WES Landschaftsarchitektur aus Berlin im Rahmen der Bundesförderung Nationales Projekt des Städtebaus den Entwurf zur Neugestaltung des Mittleren Paderquellgebietes. Mit ersten baulichen Umgestaltungen soll ab Sommer 2017 begonnen werden. Bei diesem Premium-Projekt des Bundes handelt es sich um ein sogenanntes "Nationales Projekt des Städtebaus", das mit 2,2 Millionen Euro vom Bund gefördert wird. Eine Besonderheit ist die Verknüpfung der Städtebaufördermaßnahme mit der Umsetzung der Wasserrahmenrechtlinie (Renaturierung der Pader), welche vom Land gefördert wird. Daher lädt die Stadt Paderborn am Donnerstag, 12. Januar, um 18 Uhr alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, sich über den aktuellen Planungsstand zu informieren. Es wird außerdem die Möglichkeit geben, mit den Fachleuten zu diskutieren und den Planern Ideen und Anregungen für die weiteren Planungsschritte mit auf den Weg zu geben. Die Veranstaltung findet in dem Vortragsraum der VHS am Stadelhof statt. Sichtbarkeit der Quellen Das "Mittlere Paderquellgebiet" reicht vom Vorplatz der Paderhalle, über das Gelände des ehemaligen Haxthausenhofes, der Fuß- und Radwegeverbindung von der Paderhalle/ HoT bis zur Reineke Mühle, der Grünfläche ehemalige Gärtnerei Kehl-Schwarze sowie des Inselspitzenweges. "Ziel der Planung ist es, die Wegeführung durch das Gebiet sowie die Wahrnehmbarkeit der Flusslandschaft Pader und deren räumliche Zusammenhänge zu stärken und zu verbessern. Darüber hinaus soll die Sichtbarkeit der Quellen und Wasserläufe durch die Neugestaltung des Mittleren Paderquellgebiets erlebbarer gemacht werden", erläutert die Stadt in ihrer Pressemitteilung. Mit der Verbesserung der Ankunftssituation am Vorplatz der Paderhalle sowie einer verbesserten Wegeführung entlang der Pader in die Innenstadt werden auswärtige Besucher freundlicher empfangen und geleitet. Mit der Renaturierung der Pader sollen teilweise die Ufermauern entfernt und eine ökologische Durchgängigkeit erreicht werden. Die vorhandenen Brücken werden saniert und teilweise erneuert. Eine neue Attraktivität des Gebietes wird durch die Öffnung und Einbeziehen der Grünfläche der ehemaligen Gärtnerei Kehl-Schwarze geschaffen. "Die auf dem bisher umzäunten Gelände befindlichen naturnahen Quellen, bieten das Potential, sehr seltene Stadtnaturphänomene wie quelltypische Vegetation und Fauna zu entwickeln und der Bevölkerung zu vermitteln", betont die Stadt. Über die Planungen wird am 19. Januar im Ausschuss für Bauen, Planen und Umwelt der Stadt Paderborn beraten.

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