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Zuhause ist es doch am Schönsten: Diese beiden Störche am Steinhorster Becken bleiben auch im Winter im Delbrücker Land. Sie finden offensichtlich genug Nahrung und genießen ihr Nest auf einer der drei Nisthilfen im Naturschutzgebiet. - © Jens Reddeker
Zuhause ist es doch am Schönsten: Diese beiden Störche am Steinhorster Becken bleiben auch im Winter im Delbrücker Land. Sie finden offensichtlich genug Nahrung und genießen ihr Nest auf einer der drei Nisthilfen im Naturschutzgebiet. | © Jens Reddeker

Delbrück/Salzkotten Störche kehren zurück ins Paderborner Land

Die Heimreise aus warmen Gefilden hat begonnen. Ein Paar bleibt sogar im Winter in der Region.

Jens Reddeker
01.03.2019 | Stand 01.03.2019, 08:16 Uhr

Delbrück-Steinhorst. Die Störche kehren als Frühlingsboten in den Kreis Paderborn zurück. Nach Angaben von Gerhard Lakmann von der Biologischen Station Kreis Paderborn-Senne wurden die ersten in der Vorwoche rund um Salzkotten gesichtet. Ein Paar hat im Kreisgebiet sogar seine feste Heimat gefunden: Zwei mit Ringen markierte Tiere brüten seit 2009 im Steinhorster Becken und bleiben selbst im Winter dort. Am Donnerstag präsentierten sie sich entspannt vor der Kameralinse des NW-Redakteurs. Reichlich Nachwuchs „Sie fühlen sich dort wohl und haben sogar zwei Jahre in Folge jeweils vier Junge großgezogen. Normal sind bei Störchen höchstens zwei", weiß Vogel-Experte Lakmann zu berichten. Sie ernähren sich unter anderem von Heuschrecken, Regenwürmern, Maulwürfen, Mäusen und Fröschen. Die nach Salzkotten und Umgebung zurückgekehrten Störche hätten den Winter aller Wahrscheinlichkeit nach in Spanien verbracht, meint der Fachmann. Längst nicht mehr alle Tiere flüchten laut Lakmann vor der Kälte in Richtung Afrika. Im Vorjahr wurde im Kreis die Höchstzahl von 42 Paaren gezählt. 34 Paare konnten Jungtiere großziehen. Insgesamt wurden 83 Störche flügge.

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