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Die ehemalige Häftlingsbaracke: Sie soll zu einem barrierefreien Informations- und Dokumentationszentrum ausgebaut werden. Hinter die frühere KZ-Küche, die heute von der Feuerwehr genutzt wird. - © Kreismuseum Wewelsburg
Die ehemalige Häftlingsbaracke: Sie soll zu einem barrierefreien Informations- und Dokumentationszentrum ausgebaut werden. Hinter die frühere KZ-Küche, die heute von der Feuerwehr genutzt wird. | © Kreismuseum Wewelsburg

Büren Einstige KZ-Baracke in Wewelsburg wird zum Infozentrum "Flucht"

Ort des Verbrechens und Leidens: Der Kreis Paderborn kauft von der Stadt Büren das letzte Gebäude 
des ehemaligen Konzentrationslagers. Der spät nachgeholte Denkmalschutz sorgte für erhebliche Turbulenzen.

Karl Finke
05.10.2018 | Stand 05.10.2018, 18:22 Uhr

Büren-Wewelsburg. Der fehlende Denkmalschutz für die stehen gebliebene Baracke des früheren Konzentrationslagers war lange vergessen worden. 2016 untersuchte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe die Bausubstanz, entdeckte in den Wänden Schriftzeichen von Häftlingen des KZ Niedernhagen und stoppte die Arbeiten zur Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses an dieser Stelle. Nun will der Kreis Paderborn den just unter Denkmalschutz gestellten Bereich kaufen und zu einem Informationszentrum umbauen.

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