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Schon da: Ein Lastwagen von Chefs Culinar fährt gestern Morgen durchs Bürener Land. - © Jens Reddeker
Schon da: Ein Lastwagen von Chefs Culinar fährt gestern Morgen durchs Bürener Land. | © Jens Reddeker

Büren Chefs Culinar baut riesiges Zentrallager in Büren

Industriegebiet-West: Das Foodservice-Unternehmen und die Stadt haben ihre Planungen für die Investition konkretisiert

Karl Finke
15.06.2018 | Stand 14.06.2018, 20:31 Uhr

Büren. Das Großunternehmen Chefs Culinar, das sich im Bürener Industriegebiet West niederlassen will (die NW berichtete gestern exklusiv) hat seine Planungen für den Standort konkretisiert. Hier soll ein neues Zentrallager gebaut werden. Der erste Spatenstich werde 2019 erfolgen. Die Unternehmensgruppe mit Hauptniederlassungen in Kiel und Weeze (Niederrhein) liefert Lebensmittel sowie vorbereitete und fertige Essen an Großverbraucher. Der Weezener Geschäftsführer Christian Moll lobt den Standort Büren: "Er erfüllt alle moderen Standards und ist perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten." Er nennt konkret die Anbindung an die Autobahnen 44 und 33. Diese Lage biete dem Unternehmen "umfassendes Potenzial für weiteres Wachstum". Die Stadt Büren stellt dem Unternehmen Chefs Culinar in der Erweiterung des Industriegebiets West mehr als 120.000 Quadratmeter zur Verfügung. Umgerechnet könnte das Logistikzentrum mit Bürogebäude Längen von 400 Mal 300 Meter bekommen. Eine Zahl möglicher Arbeitsplätze wird weder von Geschäftsführer Moll noch von der Stadt Büren genannt. "Chefs Culinar bietet dem Standort Büren darüber hinaus auch qualifizierte Arbeitsplätze in den Bereichen Fleischerei, Frischwaren, Tiefkühlkost und Gastronomiebedarf", so der Wortlaut. Für den neuen Riesenbau am Autobahn-Zubringer Hellweg müssen von den beiden Partnern noch "Faktoren wie Glasfaseranbindung, Planungsrecht oder auch Lärmschutz" gelöst werden. Auf der insgesamt 20 Hektar großen Erweiterung des Industriegebiets verbleibt neben dem Raum für Chefs Culinar Platz für "unsere bestehenden Unternehmen", so Bürgermeister Burkhard Schwuchow: "Weitere Flächen sind bereits planungsreif."

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