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HÜLLHORST/LÜBBECKE Viel Spaß und ein komischer Vogel

135 Menschen singen, tanzen und klönen beim Altkreisfest der Arbeiterwohlfahrt

VON SIGRID DITTMANN
17.09.2011 | Stand 16.09.2011, 20:15 Uhr
Wilfrid Niederjohann amüsierte das Publikum mit seiner sprechenden Handpuppe. "Was machen denn die ganzen Leute hier?", fragt das Federvieh mit dem roten Schal . "Die wollen bespaßt werden", antwortet der Mann mit rosa Hut und sorgt dafür, dass der Plan gelingt. - © FOTO: SIGRID DITTMANN
Wilfrid Niederjohann amüsierte das Publikum mit seiner sprechenden Handpuppe. "Was machen denn die ganzen Leute hier?", fragt das Federvieh mit dem roten Schal . "Die wollen bespaßt werden", antwortet der Mann mit rosa Hut und sorgt dafür, dass der Plan gelingt. | © FOTO: SIGRID DITTMANN

Hüllhorst/Lübbecke. Frohe Stunden erleben, einmal den Alltag für kurze Zeit hinter sich lassen. Beim bunten Tanznachmittag der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Stadthalle Lübbecke ist das gar kein Problem.

Sie schunkeln, klatschen und singen. Kein Zweifel, hier herrscht tolle Stimmung. Damit ist der Wunsch von Gisela Bokämper, der ersten Vorsitzenden der AWO in Lübbecke, in Erfüllung gegangen. In ihrer Begrüßungsrede hat sie nämlich noch gehofft, dass " das Fest allen in guter Erinnerung bleibt".

Für die 135 AWO-Mitglieder  aus den Ortsgruppen Hüllhorst, Bad Holzhausen, Espelkamp, Börninghausen und Lübbecke war das Altkreisfest ein Erlebnis. Mit Bussen oder privaten Fahrzeugen  sind sie aus allen Ecken des Altkreises angereist, um einen gemeinsamen schönen Nachmittag zu verbringen.
Für besonders gute Stimmung sorgt der Alleinunterhalter Wilfried Niederjohann aus Bielefeld.

Als "Dankeschön an alle ehrenamtlichen Helfer, die so viele Arbeitsstunden für die AWO leisten, die Fahrten organisieren und Feste ausrichten", hat der Kreisgeschäftsführer Dirk Hanker den Abend angekündigt. Er ist neben dem Lübbecker Bürgermeister Eckhard Witte als Ehrengast gekommen.

Dann nimmt er die Besucher in seiner Begrüßungsansprache mit auf eine Reise  in die Gründungszeit  der AWO, in die Nachkriegszeit. Dabei erinnert er an die Zeit um 1919, als mit der Gründung in Berlin durch Carolin Detmar gleichzeitig die hiesigen Ortsgruppen entstanden sind.

Als wichtige Leitsätze der AWO stellt Bürgermeister Witte Tugenden wie Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit heraus: "Wer Not hat, bekommt Hilfe."

Nach seiner Begrüßung, in der er auch auf die demoskopische Veränderung in der Bevölkerung in den nächsten Jahren eingeht, wünscht er den Besuchern einen fröhlichen gemeinsamen Nachmittag.

Mit viel Wortwitz, verschiedenen Instrumenten und einigen komödiantischen Einlagen gelingt es anschließend dem Alleinunterhalter Niederjohann, für ausgelassene Stimmung zu sorgen: " Lustig ist das Zigeunerleben". Die Besucher klatschen, singen mit, schließlich wird sogar die Tanzfläche erobert.

Niederjohann spielt all die alten bekannten Lieder, viele Gäste kennen sie noch von früher, wie etwa eine Schnathorsterin: " In unserer Jugend haben wir viel getanzt, Abklatschwalzer, Polka, Polonaise, wir haben nichts ausgelassen", erzählt sie.

Am diesem Nachmittag lässt sie sich mit ihren Freunden aus der Ortsgruppe jedenfalls keinen Spaß entgehen – und auch keinen Tanz.

"Wozu sind die Straßen da, zum Marschieren", stimmen die Besucher schließlich einen Klassiker an. Da ist der Alltag plötzlich ganz weit weg. Den Rückweg treten die Feiernden mit der Erinnerung an einen besonders schönen Tag an.

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