Sprach beim Europafest auf dem Lübbecker Marktplatz: Gerd H. Niemeyer aus Stockhausen. ARCHIV - © Foto: Joern Spreen-Ledebur
Sprach beim Europafest auf dem Lübbecker Marktplatz: Gerd H. Niemeyer aus Stockhausen. ARCHIV | © Foto: Joern Spreen-Ledebur

Lübbecke-Stockhausen Verein "Stockhausen für Europa" bekommt Konkurrenz aus Rosendahl

Herausforderung: Das Golddorf und die münsterländische Gemeinde wetteifern um die höchste Wahlbeteiligung bei der Europawahl. Mindestens 85 Prozent sollen erreicht werden

Lübbecke-Stockhausen. Am kommenden Freitag, 29. März, um 18 Uhr findet in der Begegnungsstätte an der Blasheimer Straße 24 der zweite Stockhauser Europa-Treff statt, der vom Verein "Stockhausen für Europa" organisiert wird. Der Vereinsvorsitzende, Gerd H. Niemeyer, wird einleitend einige allgemeinen und aktuelle Infos zu dem vom Verein geplanten großen "Fest der Demokratie" anlässlich der Europawahl am 26. Mai geben. Im Anschluss sind alle Gäste eingeladen, sich angeregt über Stockhausen und Europa auszutauschen. Ein geeignetes Gesprächsthema im Rahmen des Europa-Treffs könnte übrigens das folgende sein: Stockhausen hat nämlich Konkurrenz bekommen, und zwar aus der Gemeinde Rosendahl im Kreis Coesfeld, die im Rahmen eines 50. Partnerschaftsjubiläums gemeinsam mit ihren Partnergemeinden Entrammes, Forcé und Parné sur Roc im Departement Mayenne (Nordwestfrankreich) ebenfalls vorhat, etwas für die Wahlbeteiligung bei der diesjährigen Europawahl zu tun. Rosendahl strebt sogar an, die Gemeinde mit der höchsten Wahlbeteiligung deutschlandweit zu werden (ausgegebenes Ziel: 85 Prozent plus X). Zur Wahl gehen und die europäische Demokratie stärken In der vorigen Woche sind die Stockhauser nun von den Rosendahlern angeschrieben worden mit dem Vorschlag, zwischen Stockhausen und Rosendahl einen kleinen Wettbewerb um die höhere Wahlbeteiligung auszufechten. Die Stockhauser haben die Herausforderung sofort begeistert angenommen. Der Sieger wird vom Verlierer übrigens nach der Wahl von einer Delegation besucht und erhält als Siegerpreis ein kleines symbolisches Präsent. Nun heißt es also in Stockhausen nicht nur, wie ursprünglich anvisiert, 80 Prozent plus X bei der Europawahl-Beteiligung zu erreichen, sondern überdies auch noch die Rosendahler mit ihrer Zielmarke zu schlagen. Dementsprechend fordert der Verein "Stockhausen für Europa" alle Stockhauser Wähler (sowie natürlich alle anderen auch) auf, am 26. Mai unbedingt zur Wahl zu gehen - natürlich nicht nur, um die Rosendahler zu schlagen, sondern auch und vor allem, um die europäische Demokratie zu stärken.

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