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Schießerei: Sechs Einschusslöcher hat die Polizei an der Tür der Bad Oeynhausener Diskothek markiert. - © Kristina Grube
Schießerei: Sechs Einschusslöcher hat die Polizei an der Tür der Bad Oeynhausener Diskothek markiert. | © Kristina Grube

Bad Oeynhausen Schießerei vor Bad Oeynhausener Club - Türsteher schwer verletzt

Zwei Türsteher werden bei einem Streit mit einer größeren Personengruppe verletzt. Die Polizei sucht nach den Tatverdächtigen

Jörg Stuke
24.09.2018 | Stand 24.09.2018, 20:31 Uhr |

Bad Oeynhausen. Nach Streitigkeiten zwischen Gästen und Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Diskothek Mondo am Werre-Park wurden in der Nacht zu Sonntag zwei Türsteher verletzt. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurde dabei mit einer Handfeuerwaffe angeschossen und schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt, wie die Polizei mitteilt. Ein Ausschnitt aus dem Überwachungsvideo zeigt den Vorfall: 18 Männer sollen Türsteher attackiert haben Die Ermittlungen hat die Kriminalpolizei in Bielefeld übernommen, die in einer gemeinsamen Presseerklärung mit der Staatsanwaltschaft folgenden Tathergang schildert: Gegen 2.45 Uhr am frühen Sonntagmorgen wiesen zwei Türsteher zwei unbekannte Männer aus der Diskothek an der Mindener Straße ab. Nachdem die Türsteher von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht hatten, sei eine Personengruppe, die aus etwa 18 Männern bestand, am Eingang des Clubs aufgetaucht. Sie attackierten die Türsteher mit Faustschlägen, Tritten und Schlagwerkzeugen. „Nach dem bisherigen Ermittlungsstand haben während der Auseinandersetzung mindestens zwei Angreifer mit Faustfeuerwaffen aus kurzer Distanz auf die Servicemitarbeiter geschossen", berichtet die Polizei. Mordkommission eingeschaltet Bei dem Angriff wurde einer der beiden 28-jährigen Sicherheitskräfte leicht und der andere schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Beide Männer wurden nach der medizinischen Erstversorgung von Rettungssanitätern in Krankenhäuser gefahren. Die tatverdächtigen Personen – darunter die Schützen – flohen mit mehreren Personenwagen in Richtung der Autobahn 30. Die eingeleitete Fahndung der Polizei führte bisher nicht auf die Spur der Täter. Da die Polizei von einem versuchten Tötungsdelikt ausgeht, werden die Ermittlungen von der Staatsanwaltschaft Bielefeld gemeinsam mit einer Mordkommission des Polizeipräsidiums Bielefeld geführt. Der Leiter der Mordkommission „Werre", Kriminalhauptkommissar Markus Mertens, leitet ein Ermittlungsteam mit 14 Beamten und erhält Unterstützung durch Ermittler der Kriminalpolizei Minden-Lübbecke. Derzeit dauern die Ermittlungen und die Auswertung eines Videos einer Überwachungskamera der Diskothek an. Die Ermittler der Mordkommission bitten Zeugen um Hinweise zu den beiden aus dem Club verwiesenen Männern und zu der angreifenden Personengruppe.

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