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Wrack: Dieses Sonarbild zeigt die Goya in 76 Meter Tiefe. Taucher haben im Schiffsrumpf unter anderem noch die vier Koffer von Besatzungsmitglied Josef Stross entdeckt. - © Foto: privat
Wrack: Dieses Sonarbild zeigt die Goya in 76 Meter Tiefe. Taucher haben im Schiffsrumpf unter anderem noch die vier Koffer von Besatzungsmitglied Josef Stross entdeckt. | © Foto: privat

Bad Oeynhausen Die wahre Geschichte der „Goya“

Tod in der Ostsee: Frank Döscher sammelt seit über zehn Jahren Informationen über den Untergang des Flüchtlingsschiffes. Er hat die Entdeckung des Wracks miterlebt. Jetzt will er ein Buch veröffentlichen

Heidi Froreich
11.01.2017 | Stand 10.01.2017, 16:48 Uhr
Vor dem Untergang: Gegen 19 verlässt die Goya mit ihren Begleitschiffen den Hafen Hela in der Danziger Bucht, kurz vor Mitternacht versinkt sie in der Ostsee. - © Foto: privat
Vor dem Untergang: Gegen 19 verlässt die Goya mit ihren Begleitschiffen den Hafen Hela in der Danziger Bucht, kurz vor Mitternacht versinkt sie in der Ostsee. | © Foto: privat

Bad Oeynhausen. Der Untergang der „Wilhelm-Gustloff" am 30. Januar 1945 gilt gemeinhin als größte Schiffkatastrophe des Zweiten Weltkriegs. „Eine Fehleinschätzung", kritisiert der Dehmer Frank Döscher und legt Unterlagen vor, die beweisen: Als der Frachter Goya am 16. April 1945 nach Torpedobeschuss durch ein russisches U-Boot in der Ostsee versinkt, werden über 7.000 Menschen in den Tod gerissen – weit aus mehr als am 30. Januar. Mit einem Buch will der 70-Jährige nun die Erinnerung an die  "Goya"  wachhalten.

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