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Bei den Untersuchungen zum Polizeiskandal von Lügde ist der Sonderermittler auf den Fall eines Beamten gestoßen, der wegen Kinderpornografie vorbestraft ist. - © picture alliance
Bei den Untersuchungen zum Polizeiskandal von Lügde ist der Sonderermittler auf den Fall eines Beamten gestoßen, der wegen Kinderpornografie vorbestraft ist. | © picture alliance

Missbrauchsskandal Lügde: Vorbestrafter Polizist könnte Zugriff auf Beweise gehabt haben

Ob der Polizist, der früher in Gütersloh gearbeitet hat, Verbindungen zu dem Fall gehabt haben könnte, klärt laut Innenministerium die zuständige Staatsanwaltschaft.

Jürgen Mahncke
10.03.2019 | Stand 11.03.2019, 18:51 Uhr
Janet König

Erol Kamisli

Düsseldorf/Detmold/Gütersloh. Bei den Untersuchungen zum Missbrauchsskandal von Lügde ist der Sonderermittler auf den Fall eines in Lippe tätigen Polizisten gestoßen, der wegen Kinderpornografie vorbestraft ist. Nach Informationen dieser Zeitung soll es sich um einem Gütersloher Beamten handeln, der im Frühjahr 2011 von seinen Kollegen erwischt worden war, als er seinen privaten Laptop unbeaufsichtigt stehen ließ und zum Einsatz musste. Einem Beamten fiel ein merkwürdiger Hinweis auf dem Desktop auf. Als er das Symbol anklickte, stieß er auf Dateien mit kinderpornografischen Fotos. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Polizisten fanden die Ermittler mehr als 3.000 Fotos mit kinderpornografischen Inhalten.

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