Pläne: Die Klinik will bald die Patientenzimmer weiter modernisieren, die Therapiebereiche erneuern und die Diagnostik erweitern. - © Madita Schellenberg
Pläne: Die Klinik will bald die Patientenzimmer weiter modernisieren, die Therapiebereiche erneuern und die Diagnostik erweitern. | © Madita Schellenberg

Bad Driburg Knappschaftsklinik Bad Driburg feiert 40-jähriges Bestehen

Runder Geburtstag: Die Gäste der Feier würdigen den Bau der Klinik als Meilenstein in der Entwicklung des Gesundheitsstandortes

Bad Driburg. Im Laufe der Jahre war das „Hermann-Linke-Erholungsheim" an der Brunnenstraße zu klein und zu eng geworden, daher beschloss die Knappschaft als Gesundheitskasse der Bergleute in den 1970er-Jahren den Bau eines neuen Gebäudes: die Knappschafts-Klinik. Seit 40 Jahren bietet sie den Patienten an der Bad Driburger Georg-Nave-Straße einen entspannten Reha-Aufenthalt. Dieser runde Geburtstag ist am Freitag mit zahlreichen Gästen gefeiert worden. Am 4. Januar 1977 ist die Knappschafts-Klinik als Kurklinik für Patienten mit Stoffwechsel-, Herz- und Kreislauferkrankungen offiziell eröffnet worden und die ersten Patienten reisten an (die NW berichtete). „Nun können wir auf 40 Jahre gewissenhafte, verantwortungsvolle und engagierte Arbeit aller Mitarbeiter zum Wohle der Patienten zurückschauen", sagte Ludwig Ladzinski, Vorsitzender des Ausschusses der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, als einer der ersten Gratulanten beim Festakt am Freitag. »Vier Jahrzehnte gewissenhafte und engagierte Arbeit« Die moderne Klinik für kardiologische Rehabilitation habe in den vergangenen Jahrzehnten Maßstäbe gesetzt und dienen anderen Kliniken weiterhin als Vorbild, so Ladzinski. „Vier Jahrzehnte Knappschaftsklinik stehen für eine stetige Entwicklung medizinischer Rehabilitation, von den Kneippgüssen und Wannenbädern damals hin zu hoch spezialisierter Therapie von Herzpatienten", sagte auch Klinik-Chefärztin Gabriele Augsten. Landrat Friedhelm Spieker hob die Bedeutung des Kreises Höxter als Gesundheitsstandort hervor: „Fünf Akutkrankenhäuser, zehn Reha- und Kurkliniken sowie drei Schulen für Pflege und Ausbildung können sich durchaus sehen lassen", sagte er. In der Entwicklung dieses Gesundheitsstandortes sei auch der Neubau der Knappschafts-Klinik ein wichtiger Meilenstein gewesen. „Es ist ein Glück für Bad Driburg, eine solche Einrichtung in der Stadt zu haben", sagte Bürgermeister Burkhard Deppe, der zudem die gute Lage des Reha-Zentrums, in direkter Nachbarschaft der Caspar-Heinrich-Klinik und der Therme, betonte. Zudem freute sich Deppe schon auf das nächste Fest – denn die Knappschaft ist bereits seit 93 Jahren in Bad Driburg zugegen: Von 1924 bis 1976 war die damalige Reichs- und dann Bundesknappschaft Eigentümerin des „Hermann-Linke-Heims". „Bald sind wir 100 Jahre vor Ort in Bad Driburg. Wir sind zwar nicht die größte Klinik der Stadt, aber sehr ortsverbunden", sagte auch Ladzinski. Neben Bettina am Orde, der Ersten Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, und Stephan Gielen, Chefarzt am Klinikum Lippe, betonte auch Bernhard Schwaab in seinem Festvortrag die große Bedeutung der kardiologischen Reha.

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