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Altenpfleger: Sven Hebrock im Dienstzimmer seiner Station im Laurentius-Heim. - © Dirk Windmöller
Altenpfleger: Sven Hebrock im Dienstzimmer seiner Station im Laurentius-Heim. | © Dirk Windmöller

Löhne Pflegekammer wird zum Reizthema

Meinungen: Über den Nutzen einer Kammer als Interessenvertretung für die Pflegefachkräfte in NRW wird gestritten. Was dafür und was dagegen spricht und wie die zu Pflegenden profitieren könnten

Dirk Windmöller
23.01.2019 | Aktualisiert vor 0 Minuten
Katharina Thiel

Löhne. Die Einrichtung einer neuen Pflegekammer als Interessenvertretung für die 196.960 Pflegefachkräfte in NRW hat in Löhne unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Heike Strüber, Leiterin des Seniorenzentrums St. Laurentius in Gohfeld, erhofft sich durch die Kammer „mehr Mitbestimmung und Mitsprache“. Ein Pfleger ist überzeugt, dass von der Arbeit der Kammer auch die Patienten profitieren könnten. Als „Reizthema“ und „Geldverschwendung“ bezeichnet Britta Lehmann, Geschäftsführerin im Seniorenzentrum An der Werre das Vorhaben von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).