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Timo Nahler (Villa ten Hompel, Münster, M.) zeigt den "Westfälischen Boten", der die Schaufenster-Ausstellung "Demokratie als Feind" ergänzt. Joachim Jennrich und Christoph Laue vom Kuratorium Erinnern, Forschen, Gedenken steuerten lokale Aspekte bei. - © Ralf Bittner
Timo Nahler (Villa ten Hompel, Münster, M.) zeigt den "Westfälischen Boten", der die Schaufenster-Ausstellung "Demokratie als Feind" ergänzt. Joachim Jennrich und Christoph Laue vom Kuratorium Erinnern, Forschen, Gedenken steuerten lokale Aspekte bei. | © Ralf Bittner
Herford

Ausstellung lenkt den Blick auf die Zeit vor der Machtübertragung

„Demokratie als Feind – das völkische Westfalen“ heißt eine Schaufensterinstallation im Kiosk 24. Sie fragt nach dem Auftreten der Nationalsozialisten vor 1933 und den Faktoren für ihren Erfolg.

Ralf Bittner
25.12.2020 | Stand 24.12.2020, 11:35 Uhr

Herford. Das demokratiefeindliche Wirken der Nationalsozialisten begann lange vor 1933. Das Bildungs- und Ausstellungsprojekt „Demokratie als Feind – das völkische Westfalen“ des Fördervereins Villa ten Hompel aus Münster befasst sich mit dieser Zeit. Ein Teil des Projektes ist das „Zeit-Fenster“ im Kiosk 24. Bestück ist es mit Materialien zur Lokalgeschichte. Ergänzt wird es um den „Westfälischen Boten“, der die Inhalte vertieft, natürlich mit einem Herforder Lokalteil.