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Im nationalen Überschwang: Sachsenfürst Wittekind beschäftigte die Herforder nicht nur bei der Aufstellung seines Reiterstandbildes auf dem Wilhelmsplatz im Jahr 1899. Auch im Schauspiel - hier im Stück "Sonnenwende" - tauchten die alten Germanen auf. - © Rainer Pape
Im nationalen Überschwang: Sachsenfürst Wittekind beschäftigte die Herforder nicht nur bei der Aufstellung seines Reiterstandbildes auf dem Wilhelmsplatz im Jahr 1899. Auch im Schauspiel - hier im Stück "Sonnenwende" - tauchten die alten Germanen auf. | © Rainer Pape

Herford Rainer Pape schreibt Geschichten aus der Geschichte

"Zeit-Bilder": Die Geschichte Herfords im 19. Jahrhundert wurde bislang kaum beachtet. Nach der Lektüre des neuen Buches von Rainer Pape fragt man sich: Warum eigentlich? Der ehemalige Leiter des Städtischen Museums hat bei seinen Recherchen viel Spannendes und Kurioses entdeckt

Eike J. Horstmann
09.11.2018 | Stand 08.11.2018, 20:20 Uhr
Historiker und Autor: Dr. Rainer Pape (92). - © Eike J. Horstmann
Historiker und Autor: Dr. Rainer Pape (92). | © Eike J. Horstmann

Herford. Die Zeit, als Napoleons Bruder Jérôme als "König Lustik" in Westfalen regierte oder die Herforder entschieden, ihr altes Rathaus dem Erdboden gleichzumachen, ist deutlich näher an der Gegenwart als etwa die hohe Zeit der Fürstabtei. Und doch ist die Geschichte Herfords des 19. Jahrhunderts im Gegensatz zu der Epoche der großen Äbtissinnen von den Historikern eher stiefmütterlich behandelt worden. Dies hat Dr. Rainer Pape, langjähriger Leiter des Städtischen Museums und des Stadtarchivs, mit seinem nunmehr siebten im Selbstverlag erschienenen Werk "Zeit-Bilder - Aus der neueren Geschichte Herfords" nun gründlich geändert.

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