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Das Team vom Medienpower-Büro: Projektleiterin Eva-Lotte Heine (l.) und Koordinierungs- und Betreuungsfachkraft Jessica Wawrzyniak machen Mädchen fit im Umgang mit Medien. - © Ralf Bittner
Das Team vom Medienpower-Büro: Projektleiterin Eva-Lotte Heine (l.) und Koordinierungs- und Betreuungsfachkraft Jessica Wawrzyniak machen Mädchen fit im Umgang mit Medien. | © Ralf Bittner

Kreis Herford Projekt "Mädchen und Medien(power)" zieht Bilanz

Nach einem Jahr: Das bei Femina Vita angesiedelte Projekt "Mädchen und Medien(power)" zieht nach dem ersten Jahr eine positive Bilanz. 3.970 Euro aus der Aktion Lichtblicke für die Onlineberatung

Ralf Bittner
12.02.2016 | Stand 12.02.2016, 11:36 Uhr
Lichtblicke-Spende: Sylvia Neldner (l.) und Ingrid Schneider von Femina Vita mit Carsten Dehne von Radio Herford. - © Ralf Bittner
Lichtblicke-Spende: Sylvia Neldner (l.) und Ingrid Schneider von Femina Vita mit Carsten Dehne von Radio Herford. | © Ralf Bittner

Kreis Herford. Seit Anfang 2015 bieten Eva-Lotte Heine und Mitarbeiterin Jessica Wawrzyniak im Projektbüro "Mädchen und Medienpower", Elverdisser Straße 4, Angebote für Mädchen, junge Frauen, Eltern und Multiplikatoren zu Themen wie Cybermobbing, Datenschutz, Medienwelten und Medienkompetenz an. Das Projekt wird von der Aktion Mensch bis Ende 2017 finanziell gefördert. Träger ist der Verein Femina Vita.

Der Schwerpunkt von Femina Vita liegt in der Unterstützung von Mädchen und jungen Frauen, die sexualisierte, körperliche und seelische Gewalt erlebt haben. "Mit Entwicklung des Internets und der sozialen Medien haben Grenzverletzungen wie Cybermobbing auch im virtuellen Raum zugenommen", sagt Femina-Vita-Geschäftsführerin Ingrid Schneider. Neben der Beratung habe der Verein immer wieder Projekte zum Thema Medienkompetenz für Mädchen angeboten. Die Förderung durch die Aktion Mensch für drei Jahre ermögliche zum ersten Mal eine kontinuierliche und nachhaltige Arbeit zum Thema.

"Dass der Bedarf nach medienpädagogischer Arbeit speziell für Mädchen besteht, zeigte sich schon in der Startphase", sagt Heine: "Erste Anfragen kamen noch bevor das Büro eingerichtet war. Der erste Workshop startete noch im Februar 2015." Inzwischen wurden zehn Workshops mit je vier Terminen abgehalten, mit 145 mehr Mädchen als erwartet erreicht. Kooperationen gibt es mit der Otto-Hahn-Realschule und Olof-Palme-Gesamtschule. Ginge es nach Heine könnten es mehr werden. "Schwerpunkt sind im Moment die 6. Klassen", sagt sie, aber angesichts der Veränderungen der Mediennutzung seien auch Projekte in vierten Klassen denkbar.

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