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Moritz Aufderheide, Sebastian Bruszies, Selina Reinknecht, Kevin Koßert (vorne v. l.), Yannik Mattern, Alexander Schlifke, Julien Mattern und Lehrer Hans Burmann (hinten v. l.) freuen sich über ihre Erfolge bei den Kanu-Landeswettkämpfen. - © FOTO: BRITTA BOHNENKAMP-SCHMIDT
Moritz Aufderheide, Sebastian Bruszies, Selina Reinknecht, Kevin Koßert (vorne v. l.), Yannik Mattern, Alexander Schlifke, Julien Mattern und Lehrer Hans Burmann (hinten v. l.) freuen sich über ihre Erfolge bei den Kanu-Landeswettkämpfen. | © FOTO: BRITTA BOHNENKAMP-SCHMIDT

Im Kanadier gegen den Strom

Schüler der Spenger Regenbogen-Gesamtschule werden Landes- und Vizemeister

VON BRITTA BOHNENKAMP–SCHMIDT
25.06.2009 | Stand 24.06.2009, 22:03 Uhr

Spenge. Sie trainieren auf der Warmenau und auf der Else, sind auch auf Bega, Werre, Alme und Lippe unterwegs. Bereits seit Gründung der Regenbogen-Gesamtschule im Jahre 1989 gehört eine Kanu-Arbeitsgemeinschaft zum Angebot der Einrichtung und hat seitdem bereits diverse erfolgreiche Wettkampfteilnehmer hervorgebracht.

So auch jetzt wieder: In der vergangenen Woche wurden in Minden auf der Weser die Kanu-Landeswettkämpfe ausgetragen. Aus vier Regierungsbezirken des Landes Nordrhein-Westfalen wetteiferten die jeweils ersten der Bezirksmeisterschaften im Landesfinale um den Sieg. In der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 1995-1997) konnte die Regenbogen-Mannschaft mit Julien Mattern, Selina Reinknecht, Patrick Born und Kevin Koßert im Vierer-Kanadier den Titel erringen. In der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1992-1995) sicherten sich Yannik Mattern, Moritz Aufderheide, Sebastian Bruszies und Alexander Schlifke den zweiten Platz. "Die Vier haben den Titel um nur elf Sekunden verpasst", berichtet Lehrer Hans Burmann.

Er war es auch, der den Kanusport an der Spenger Gesamtschule etabliert hat und von Anfang an betreut. "Nach 20 Jahren kontinuierlicher Arbeit können wir jetzt die Früchte unseres Engagements ernten", sagt er. Seine Schützlinge mussten bei der Landesmeisterschaft nicht nur einen schwierigen Geschicklichkeits-Parcours absolvieren, sondern auch zwei Kilometer gegen den Strom paddeln, um ihre Ausdauer zu beweisen. "Das war ganz schön hart", erinnert sich Yannick. Der 16-Jährige schließt die Schule in diesem Sommer ab, will den Regenbogen-Kanuten aber erhalten bleiben. "Ich mache auf jeden Fall weiter", kündigt er an. Gute Gelegenheit dazu hat er im Kanu-Schulsportverein, der 1990 aus der AG hervorgegangen ist und beste Bedingungen bietet. 30 eigene Boote, ein Trailer und ein Kleinbus stehen für Fahrten an verschiedenste Gewässer bereit.

    

 
 
    

 
 
    
  Ausnahmsweise auf dem Trockenen: Moritz Aufderheide, Sebastian Bruszies, Selina Reinknecht, Kevin Koßert (vorne v. l.), Yannik Mattern, Alexander Schlifke, Julien Mattern und Lehrer Hans Burmann (hinten v. l.) freuen sich über ihre Erfolge bei den Kanu-Landeswettkämpfen. FOTO: BRITTA BOHNENKAMP-SCHMIDT
    

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