0
Vom Leben ausgeklammert - © I-STOCKPHOTO
Vom Leben ausgeklammert | © I-STOCKPHOTO

Bünde/Bad Oeynhausen/Bielefeld Chronisches Erschöpfungssyndrom: Vom Leben ausgeklammert

Nicht selten und dennoch fast unbekannt: Das Chronische Erschöpfungssyndrom ist eine Krankheit, die oft ohne Diagnose bleibt, weil sich nur wenige Ärzte damit auskennen und sie allzuschnell als psychische Störung abtun. Die Forschung läuft eher auf Sparflamme. Betroffene aus der Region berichten über ihr Leben mit „ME“, wie sie die Krankheit auch nennen.

Gerald Dunkel
31.12.2018 | Stand 03.01.2019, 11:39 Uhr

Bünde/Bad Oeynhausen/Bielefeld. Krank, unvorstellbar schwach, von Ärzten und Forschern allein gelassen. Betroffene fassen so ihre Empfindungen zusammen, wenn sie über ihre Erkrankung und ihr Umfeld sprechen. „Myalgische Enzephalomyelitis" (ME) – was kann das schon sein? Deutlicher wird es bei der englischen Bezeichnung „Chronic Fatigue Syndrome" (CFS) oder zu Deutsch: Chronisches Erschöpfungssyndrom. Für Erkrankte ändert sich alles – schlagartig oder auch schleichend. Ein amerikanischer Comedian findet das in seiner Show lustig: „Neulich hat jemand für ME Spenden gesammelt. Das ist die Krankheit: ’Keine Lust, heute arbeiten zu gehen.’", sagt er – das Publikum grölt.

Newsletter abonnieren

Bünde-Newsletter

Jeden Donnerstagmorgen informieren wir Sie über die wichtigsten Nachrichten aus Ihrer Region.

Wunderbar. Fast geschafft!

Newsletter abonnieren

NW Newsletter - die wichtigsten News

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

© Zeitungsverlag Neue Westfälische GmbH & Co. KG