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Sven Ottenstroer trägt eine Nikolausmütze auf dem Kopf, während er konzentriert seine Gitarre spielt. - © FOTO: S. GETHKE
Sven Ottenstroer trägt eine Nikolausmütze auf dem Kopf, während er konzentriert seine Gitarre spielt. | © FOTO: S. GETHKE

SCHLOß HOLTE-STUKENBROCK Rock im Schützenhaus

Mehr als 200 Besucher bei der zwölften Senner Gitarrennacht

14.11.2011 | Stand 13.11.2011, 19:24 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock (get). Sie besingen ihn nicht nur, sie trinken ihn auch: Den Fencheltee. Das Gitarristen-Duo "Assbest" lässt sich während ihres Auftritts bei der Senner Gitarrennacht das heiße Aufgussgetränk auf die Bühne liefern und hat – nicht nur deswegen – die Lacher auf seiner Seite.

Mit ihren lustigen Texten und der spontanen und das Publikum mit einbeziehenden Bühnenshow eröffnen Malte Murwig und Sven Ottenstroer, alias "AssBest", die Konzertnacht im Schützenhaus in Stukenbrock-Senne. Bereits zu – für Konzertmaßstäbe – recht früher Stunde ist der Saal gut gefüllt, einige Fans singen mit, andere stehen etwas weiter von den Bühne entfernt und unterhalten sich gemütlich. Stimmungsvolle Beleuchtung sorgt, neben der Musik, für eine entspannte Atmosphäre.

Im Lauf des Abends wird es dann aber mitunter deutlich rockiger. "Wir sind ein Newcomer-Festival", sagt Jungschützenmeister Daniel Heising, der die zwölfte Senner Gitarrennacht gemeinsam mit einem Jungschützen-Team der St.-Achatius-Schützenbruderschaft organisiert. "Wir wollen eine Bühne für junge Bands schaffen, die sich hier präsentieren können." Als die Veranstaltung zu Beginn des Jahrtausends aus der Taufe gehoben wurde, mussten die damaligen Organisatoren noch einzelne Bands gezielt ansprechen. Das hat sich längst geändert, wie Heising verrät.

"Es bewerben sich inzwischen mehr Bands, als wir auftreten lassen können. Ein Gremium entschiedet dann, wer tatsächlich spielt. Bedingung ist natürlich immer, dass es Gitarrenmusik ist – daher ja auch der Name!" Für Licht und Technik sind die Schloß Holte-Stukenbrocker Veranstaltungstechniker vom "Team 69" zuständig.

Die als zweite Band spielenden "Stoned Airlines" haben bereits auf dem diesjährigen Holter Meeting mit ihrem abgedrehten und musikalisch extrem ausgefeilten Psychedelic-Rock zu überzeugen gewusst und sorgen auch in der Gitarrennacht wieder für ausgelassene Stimmung. Auch bei den Indi-Powerpoppern von "Random we are" und den stimmigen Interpretationen der Coverband "Daily Business" wird mächtig gerockt. Und spätestens bei den Bielefelder Metal-Rockern "Huckleberry's Wildest Dream" ist dann auch Headbang-Zeit.

Mehr als 200 musikbegeisterte Besucher sind zu der Gitarrennacht gekommen. Das bunt zusammengewürfelte Publikum – junge Musikfans mischen sich homogen mit Rockern älteren Semesters – bekommt ein breites Musikspektrum geboten und wird erst zu später Stunde in die kalte – und dann leider gitarrenfreie – Nacht entlassen.

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