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Wie viele andere Kinder und Erwachsene auch, die im Hintergrund zu sehen sind, freuen sich auch Vivien, Maren und Marcel (v. r.) über das vielfältige Angebot der Ems-Erlebniswelt und verbringen den warmen Ostersonntag in der Sennelandschaft. - © FOTO: BESIM MAZHIQI
Wie viele andere Kinder und Erwachsene auch, die im Hintergrund zu sehen sind, freuen sich auch Vivien, Maren und Marcel (v. r.) über das vielfältige Angebot der Ems-Erlebniswelt und verbringen den warmen Ostersonntag in der Sennelandschaft. | © FOTO: BESIM MAZHIQI

Schloß Holte-Stukenbrock Unschlagbares Osterziel

An den Feiertagen zieht es viele zur Erholung in die wunderschöne Sennelandschaft

VON BESIM MAZHIQI
26.04.2011 | Stand 25.04.2011, 19:39 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Hat das Wetter gute Laune, treibt es die Menschen an die Ems-Erlebniswelt – besonders zu den Osterfeiertagen. Die einen gehen im Wald auf Eiersuche, andere kommen von weit her und radeln zu den Quellen, während es sich wiederum andere im Ems-Erlebnisgarten gemütlich machen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. DieNW hat sich am Wochenende umgeschaut.

"Eine andere Welt", sagt Andrea Blien. Vor 15 Jahren war die heute in Straßburg lebende Stukenbrockerin das letzte Mal an der Emsquelle. Zum Osterbesuch bei der Familie hat sie Ehemann Philippe, Sohn Guillaume, Tochter Pauline sowie Schwester Monika Thorwesten, die aus Wunstorf angereist ist, spontan ins Schlepptau genommen, um am Ostersonntag die alte Heimat zu erkunden. "Die Arbeit, die in die Gegend gesteckt wurde", sagt sie, habe sich gelohnt. "So schön habe ich es nicht in Erinnerung."

Zu der Quelle haben es auch Heike und Claus Eisendraht aus Sende geschafft. "Das Fahrrad-Navi hat uns direkt hierhin geführt", sagt Heike Eisendraht, als sie nach schönen Plätzen in der Gegend gesucht hat. Nach 20 Kilometern Fahrt über Stock und Stein sind beide in Stukenbrock-Senne gelandet, bevor sie den Tag später gemütlich im heimischen Garten bei einer Wurst vom Grill ausklingen lassen wollen.

Bevor Fahrradfahrer und Spaziergänger die Gegend unsicher machen, ist es unter den Vätern in der Nachbarschaft der Ems-Erlebniswelt mittlerweile Tradition geworden, früh am Morgen süße Geschenke für die Kleinen aus der Gegend zu verstecken. "Wir wohnen seit zwei Jahren hier", sagt Pascal Kreilinger-Wenzel, der sich den Vätern in diesem Jahr zum ersten Mal angeschlossen hat und freudig berichtet, dass sein 20 Monate alter Sohn Jerome sehr viel Spaß beim Suchen hatte.

Fast zur gleichen Zeit radeln Gerti und Lothar Pieper aus Bad Salzuflen durch die ins warme Sonnenlicht getauchte Sennelandschaft. "Die Strecke um den Ursprung der Ems herum ist besonders schön und immer wieder einen Besuch wert", sagt die 66-Jährige, die gerne weite Strecken fährt und jährlich fast 2.000 Kilometer zurücklegt. Ihr Mann Lothar schaffe sogar das Doppelte, bezeugt sie. Ostern wollen es beide aber gelassen angehen und die einmalige Landschaft genießen.

Die Freundinnen Hildegard Wolter aus Hövelhof und Marlies Bräther aus Bielefeld haben sich am Emsursprung getroffen, um in der Früh Damwild und die Wildpferde zu beobachten. Ein tolles Schauspiel, das nur in den frühen Morgenstunden zu beobachten sei, erzählen sie.

Birgit Neugebauer und ihre achtjährige Tochter Una erfreuen sich wie Familie Hild, die aus Dortmund an die Erlebniswelt gekommen ist, an den Wasserspielen im Erlebnisgarten. "Jeder Bürger sollte mal hier gewesen sein", sagt Birgit Neugebauer. "Der Erholungscharakter ist einfach unschlagbar."
      

   
   
      
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