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Wissenschaftliche Sammlung: Oliver Nickel, Geschäftsführer der Gedenkstätte Stalag 326, sichtet Bücher, Postkarten und Dokumente für die Bibliothek. Ein Großteil stammt von Heimatforscher Günter Potthoff. - © Sigurd Gringel
Wissenschaftliche Sammlung: Oliver Nickel, Geschäftsführer der Gedenkstätte Stalag 326, sichtet Bücher, Postkarten und Dokumente für die Bibliothek. Ein Großteil stammt von Heimatforscher Günter Potthoff. | © Sigurd Gringel

Schloß Holte-Stukenbrock Förderverein bleibt bestehen – aber in anderer Struktur

Gedenkstätte Stalag 326: Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins der Gedenkstätte machen die Verantwortlichen deutlich, dass eine Auflösung des Vereins nicht zur Debatte steht. Mitarbeiter Jens Hecker könnte künftig eine wichtige Rolle einnehmen. Und die Hochschule zeigt neue Modelle

Sigurd Gringel
14.06.2019 | Stand 13.06.2019, 18:34 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Der Förderverein Gedenkstätte Stalag 326 wird weiterhin bestehen. Das war die klare Botschaft, die der Vereinsvorsitzende Manfred Büngener den Mitgliedern jetzt bei der Jahresversammlung mitteilte. Sicherlich wird er aber nicht in den jetzigen Strukturen fortgeführt werden können. Denn das, was für die Zukunft der Gedenkstätte vorgesehen ist, übersteige die Leistungsfähigkeit der überschaubaren Gruppe Geschichtsinteressierter. Vor allem ihr Wissen, ihr Archiv und ihre Wurzeln in der Region seien Stärken, die keine externen Historiker einfach so einbringen könnten. „Und deshalb werden wir weiterhin gebraucht", sagte Manfred Büngener.

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