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Blick in die Zukunft: So sehen die neuen Unterkünfte im Safaripark aus. Sie sind bis zu 49 Quadratmeter groß, haben ein eigenes Bad. Eine Kochgelegenheit wird nicht benötigt. Frühstück und Abendessen werden im Restaurant „Oriental" serviert. - © Uri press
Blick in die Zukunft: So sehen die neuen Unterkünfte im Safaripark aus. Sie sind bis zu 49 Quadratmeter groß, haben ein eigenes Bad. Eine Kochgelegenheit wird nicht benötigt. Frühstück und Abendessen werden im Restaurant „Oriental" serviert. | © Uri press

Schloß Holte-Stukenbrock Übernachten im Safaripark: So soll es dort bald aussehen

Gäste können bald in Mobilheim-Lodges und feste Zelten übernachten - 164 Gäste sollen dort Platz haben

Sabine Kubendorff
22.11.2018 | Stand 22.11.2018, 13:38 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Vor knapp zehn Jahren schwärmte Fritz Wurms, Chef des Safariparks, von einem familienfreundlichen Safari-Hotel mit Blick auf die Park-Steppe. 100 Zimmer mit 400 Betten für Eltern und zwei Kinder. Da hatte er schon 15 Jahre den Traum vom eigenen Hotel in seinem Herzen bewegt, der jetzt endlich Wirklichkeit wird. Allerdings in etwas bescheidenerer Form. Zum Saisonbeginn im April nächsten Jahres wird es im Safaripark erstmals für 164 Gäste Übernachtungsmöglichkeiten geben, und zwar in 32 Mobilheim-Lodges im Afrika-Design und fünf Safari-Zelt-Lodges. Die Gäste logieren dann hinter dem Affengehege und am Gehege der Geparden. Beide liegen am Parkrand parallel zur Paderborner Straße. Der Bauantrag läuft, ist aber nach Angaben von Martin Venne, Amtsleiter des Bauordnungsamtes, noch nicht vollständig. In jedem Fall sollen die Pläne des Safariparks den Kommunalpolitikern im Fachausschuss vorgestellt werden. Susanna Stubbe, Pressesprecherin des Safariparks, rechnet damit, dass die Baugenehmigung in sechs bis acht Wochen erteilt wird. Dann soll mit der Errichtung der Lodges bei Affen und Geparden (Stubbe: „Ein ganz besonderes Ambiente") begonnen werden. Wo der ebenfalls geplante 2.000 Quadratmeter große Indoor-Spielplatz, mit dem sich der Safaripark wetterunabhängiger macht, platziert wird, sei noch nicht endgültig entschieden, sagt Susanna Stubbe. Investor des gesamten Projekts sei die Senne Großwild Safariland GmbH & Co. KG. Das sei der offizielle Name des Safariparks. Vertriebspartner ist die Firma „Schauinsland-Reisen". Vermittler ist Frank Muschiol gewesen. Er ist aktuell im Safaripark für Vertrieb und Marketing zuständig und hat vorher unter anderem bei Schauinsland-Reisen gearbeitet, verschiedene Zielgebiete aufgebaut und betreut. Frank Muschiol, sagt Parksprecherin Susanna Stubbe, sei der Familie Wurms seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden. Robert und Hildegard Wurms hatten den Safaripark am Rande der Senne aufgebaut. Im nächsten Jahr kann das 50-jährige Bestehen gefeiert werden. Mit dem neuen Projekt des Erlebnisresorts werden, sagt Susanna Stubbe, Weichen für die Zukunft des Unternehmens gestellt. In dieser Zukunft sieht sich der 66-jährige Fritz Wurms weiter an der Firmenspitze. Vor knapp zehn Jahren hatte er erklärt, er sehe die Zukunft des Unternehmens in den Händen seiner Tochter Jeanette und seines Neffen Ferdinand.

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