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Anschaulich: In dieser Szene stellen die Workshop-Leiter Jürgen Albrecht und Karin Kettling ein typisches Gespräch nach, bei dem sich Herr Schröder über Unrat ärgert und geflüchtete Menschen dafür verantwortlich macht. Karin Kettling alias Frau Mutig hält dagegen – und will es genauer wissen. ?Foto: Birgit Guhlke - © Birgit Guhlke
Anschaulich: In dieser Szene stellen die Workshop-Leiter Jürgen Albrecht und Karin Kettling ein typisches Gespräch nach, bei dem sich Herr Schröder über Unrat ärgert und geflüchtete Menschen dafür verantwortlich macht. Karin Kettling alias Frau Mutig hält dagegen – und will es genauer wissen. ?Foto: Birgit Guhlke | © Birgit Guhlke

Schloß Holte-Stukenbrock Ein Wischer wider die Parolen

Workshop: Duo „Zuvielcourage“ erklärt ehrenamtlichen Helfern für geflüchtete Menschen Strategien, um Rassismus und Hetze etwas entgegensetzen zu können. Flüchtlingsrat NRW bietet Seminarreihen an

Birgit Guhlke
09.11.2018 | Stand 09.11.2018, 09:04 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Herr Schröder wischt sich in Rage. Mit dem Besen fegt er energisch zusammen, was seiner Einschätzung nach Beweis dafür ist, dass die Verursacher dieses Unrats in Deutschland nichts zu suchen haben. Weil sie sich nicht benehmen könnten, hier nichts zu suchen hätten, alles bekämen, aber gefährlich seien. Es fällt das Wort Anschläge. Frau Mutig stellt sich dem aufgebrachten Nachbarn entgegen. Es entwickelt sich eine Diskussion, ein Streitgespräch. Diese Theaterszene ist der Einstieg in einen Workshop, der sich an ehrenamtliche Helfer für geflüchtete Menschen richtet. Das Thema lautet „Argumentationen gegen Stammtischparolen".

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