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Sondervorstellung: Tanja Meyer vom Rhythmus Filmtheater (hinten l.) hat sich dafür stark gemacht, dass der Film "Multiple Schicksale" des jungen schweizer Filmemachers Jann Kessler (vorne) in Schloß Holte-Stukenbrock gezeigt wird. Diakonin Sonja Mursch hat als Betroffenen an der anschließenden Diskussion teilgenommen. Foto: Karin Prignitz - © Karin Prignitz
Sondervorstellung: Tanja Meyer vom Rhythmus Filmtheater (hinten l.) hat sich dafür stark gemacht, dass der Film "Multiple Schicksale" des jungen schweizer Filmemachers Jann Kessler (vorne) in Schloß Holte-Stukenbrock gezeigt wird. Diakonin Sonja Mursch hat als Betroffenen an der anschließenden Diskussion teilgenommen. Foto: Karin Prignitz | © Karin Prignitz

Schloß Holte-Stukenbrock Berührende Einblicke in das Leben Kranker

Rhythmus-Filmtheater: Junger Filmemacher aus der Schweiz ist persönlich anwesend. Sein Film stößt auf unterschiedliche Resonanz

Karin Prignitz
25.02.2017 | Stand 24.02.2017, 16:35 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Jann Kessler ist fünf Jahre alt, als seine Mutter an Multipler Sklerose (MS) erkrankt. Mit 35 Jahren. Sie spricht nicht über ihre Krankheit, die schnell voranschreitet. Als sie Jahre später in ein Pflegeheim kommt, hat sie die Sprache verloren. Ihr Sohn aber hat so unglaublich viele Fragen, möchte wissen, was es mit der Krankheit, die sich auf so unterschiedliche Weise äußert, auf sich hat. "Mit 17 Jahren habe ich deshalb die Entscheidung getroffen, andere Betroffene kennenzulernen", erzählt der junge Schweizer. Als er 18 ist, macht er sich auf den Weg. Die Kamera ist sein Begleiter. 

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