Die Klimaschutzpreisträger 2013 mit Stellvertretendem Bürgermeister Norbert Flaskamp (vorne rechts) und Manfred Rickhoff (hinten rechts). - © FOTO: PBM
Die Klimaschutzpreisträger 2013 mit Stellvertretendem Bürgermeister Norbert Flaskamp (vorne rechts) und Manfred Rickhoff (hinten rechts). | © FOTO: PBM

Rheda-Wiedenbrück Vier Wege zu mehr Umweltschutz

Stadt verleiht den Klimaschutzpreis 2013 / Einsatz in verschiedenen Bereichen gewürdigt

Rheda-Wiedenbrück (pbm). Vier Wege zu mehr Umweltschutz wurden jetzt mit dem Umweltpreis der Stadt ausgezeichnet. Norbert Flaskamp, stellvertretender Bürgermeister, und Manfred Rickhoff, RWE Deutschland AG, überreichten die Urkunden an Hubert Leiwes, an Schüler des Einstein-Gymnasiums, an den Sport- und Fischereiverein Rheda-Gütersloh sowie die Familie Heiermeier.

Die Preisträger zeigten, dass man etwas für die Umwelt tun kann, ohne an Lebensqualität zu verlieren. "Durch den bewussten Umgang mit der Umwelt können wir gestalten und schützen, was wir lieben und zum Leben brauchen," so Flaskamp. "Wenn junge Menschen rechtzeitig lernen, ihre Welt zu achten, investieren sie als Erwachsene vielleicht auch in bessere, umweltfreundlichere Maschinen, und damit in mehr Lebensqualität."

Leiwes erhielt die Auszeichnung für sein Tun als Initiator und Mitbegründer der Rheda-Wiedenbrücker Energiegenossenschaft. Dort haben sich inzwischen viele Interessenten zusammengefunden. Den Teil erneuerbarer Energien in der Stadt zu erhöhen, ist eines der Ziele des kommunalen Klimaschutzkonzeptes.

Die Einsteiner Roman Disselkamp, Frederik Kraska und Luca Scharpenberg haben den Film "Umweltpolizei" für den 43. internationalen Jugendwettbewerb "Entdecke die Vielfalt: Natur gestalten!" gedreht. Der humorvolle Kurzfilm handelt von einem Kommissar-Duo im Umwelteinsatz. Die Drei erreichten beim internationalen Wettbewerb Platz zwei und nun die kommunale Auszeichnung.

Eine weitere Urkunde ging an den Sport- und Fischereiverein Rheda-Gütersloh für sein Naturschutzprojekt am Bänischsee. Dort hat die Fischerjugend 2012 mit Renaturierungsmaßnahmen begonnen. Zur Verbesserung der Artenvielfalt und der Wasserqualität tragen etwa das Pflanzen von Teich- und Seerosen am Ufer und die Anlage bepflanzter Schwimminseln bei. Totholz in Gitterkörben auf dem Grund des Sees bietet neuen Rückzugsraum für Fische. Auch der Landesfischereiverband fand die Arbeit auszeichnungswürdig.

Auf Hof Heiermeier in Batenhorst gibt es seit mehr als 100 Jahren zwei Streuobstwiesen. Die heutigen Besitzer haben diese engagiert restauriert und verjüngt. Altersschwache Bäume wurden durch neue ersetzt. Streuobstwiesen sind ein wichtiger Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten. Sie fördern den Artenreichtum. Dort brütet auch ein Steinkauz.

"Alle Preisträger haben schöne Beispiele geliefert, wie man mit kleinen Maßnahmen große Wirkung erzielen kann und wie man nachhaltig für die Umwelt arbeiten kann", so Umweltberaterin Dorothee Kohlen. Der Umweltpreis wird seit 1992 vergeben, seit 2003 stiftet die RWE jährlich 2.500 Euro Preisgeld für den Klimaschutzpreis.

Fragen zum Umweltpreis beantwortet Kohlen gerne unter Telefon 96 32 34.

Copyright © Neue Westfälische 2018
Texte und Fotos von nw.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

realisiert durch evolver group