0
Gütersloh

Zum Jubiläum ein Dank an die Kunden

Friedrichsdorfer Friseursalon Tölke besteht seit 50 Jahren / Inhaber fühlen sich dem Fortschritt verpflichtet

VON MECHTILD STICKLING
21.02.2013 | Stand 20.02.2013, 19:58 Uhr
Monique Hesse, Michaela Willikonsky, Helmut und Anneliese Tölke, Petra Strauss, Jörg Tölke und Carmen Gentzow (v.l.) laden ihre Kunden zum Mitfeiern des goldenen Geschäftsjubiläums ein. - © FOTO: MECHTILD STICKLING
Monique Hesse, Michaela Willikonsky, Helmut und Anneliese Tölke, Petra Strauss, Jörg Tölke und Carmen Gentzow (v.l.) laden ihre Kunden zum Mitfeiern des goldenen Geschäftsjubiläums ein. | © FOTO: MECHTILD STICKLING

Gütersloh. Am Freitag vor 50 Jahren, am 22. Februar 1963, eröffneten Helmut und Anneliese Tölke ihr Friseurgeschäft im Gütersloher Ortsteil Friedrichsdorf. Im eigenen Haus Zur Großen Heide 1 zählte der Damen- und Herrensalon schon damals zu den modernsten in der Region.

Daran hat sich nichts geändert, denn das Geschäftsehepaar fühlt sich dem Fortschritt verpflichtet und ist unternehmerisch auch im Jubiläumsjahr bestens aufgestellt. Mit Sohn Jörg als Juniorchef an ihrer Seite sind innovative Maßnahmen und kontinuierliche Weiterbildungen für sie in die Zukunft gerichtete Investitionen.

"Unser Jubiläum verdanken wir in erster Linie unserer Kundschaft", so die Inhaber. Es sind Stammkunden aus dem Kreis Gütersloh und auch weit darüber hinaus. Sie und auch die Tageskunden sollen im Monat Februar von den Jubiläumsangeboten profitieren.

Heute wie damals kümmert sich das Fachpersonal auf Wunsch der Kunden um brandaktuelle, aber auch zeitlos-klassische Frisurenmode. Kompromisslos geht es um den Stil der Kunden und um handwerkliche Arbeit, die sich im Alltag bewährt. "Wir kommen auch den ausgefallensten Wünschen unserer Kunden gerne nach." Das Tölke-Frisurenteam, zu dem die beiden Geschäftsinhaber, Sohn Jörg, die Friseurinnen Michaela Willikonsky, Petra Strauss und Carmen Gentzow sowie Auszubildende Monique Hesse zählen, freut sich auf nicht alltägliche Kundenwünsche als ganz besondere Herausforderung. Sowohl im Damen- als auch im Herrensalon - schließlich stehen im 21. Jahrhundert die Herren auch in Sachen Frisurenmode den Damen in nichts mehr nach.

Für Helmut und Anneliese Tölke - sie feierten am 15. Februar Goldhochzeit - war die Gründung ihres Friseurgeschäftes im Jahr 1963 ein gewagter Schritt. "Schaffen wir es, schaffen wir es nicht?" - diese bange Frage habe ihr Leben schon eine Weile begleitet, gestehen sich die seit Jahren renommierten Geschäftsleute gerne ein. Denn beide waren noch jung, aber sie gingen ihr Vorhaben äußerst zielstrebig an. Beide lernten den Beruf von der Pieke auf. Helmut Tölke hatte am Tag der Geschäftseröffnung bereits den Meisterbrief in der Tasche. Beide verhehlen nicht, dass sie für ihren Erfolg hart arbeiten mussten.

Urlaube und Reisen waren für sie und ihre drei Kinder zunächst einmal tabu. Dafür war ihnen die Ausbildung der nachfolgenden Berufsgeneration immer äußerst wichtig. Annähernd 20 Lehrlinge führten die Tölkes zu einem guten Berufsabschluss und langjährigen Anstellungen. Noch immer bestehende Kontakte zu ehemaligen Angestellten belegen, dass im Geschäft Tölke die gute Kollegialität das Wichtigste ist. Und dass das noch lange so bleibt, dafür wünschen sich die Seniorchefs Helmut und Anneliese Tölke noch sehr viel Gesundheit.

"Ans Aufhören denke ich noch lange nicht", äußert Helmut Tölke oft. Ihn freut es ganz besonders, dass sich auch seine Kinder Sohn Jörg, Tochter Anja und Schwiegertochter Marion für den Beruf der Eltern entschieden haben.

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.