Clemens Tönnies, geschäftsführender Gesellschafter bei Deutschlands größtem Schlachtbetrieb Tönnies, steht wegen des massenhaften Coronaausbruchs im Sommer 2020 noch immer in der Kritik. - © picture alliance
Clemens Tönnies, geschäftsführender Gesellschafter bei Deutschlands größtem Schlachtbetrieb Tönnies, steht wegen des massenhaften Coronaausbruchs im Sommer 2020 noch immer in der Kritik. | © picture alliance
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Kommentar: "Mit dem Finger auf Tönnies zu zeigen ist leicht"

Ob Tönnies oder Adenauer - wer in der Coronapandemie einen Fehler macht, wird gern von der Gesellschaft an den Pranger gestellt. Dabei sollten wir unsere Fehlerkultur überdenken, meint unser Autor.

Christian Geisler

Gütersloh. Wo gearbeitet wird, da passieren Fehler. Wohl nie passte der Spruch so gut in den Kreis Gütersloh wie aktuell in Zeiten der Coronakrise. Clemens Tönnies und Landrat Sven-Georg Adenauer können als personifizierte Sündenböcke der Bevölkerung sicher ein Lied davon singen. Der eine steht wegen seines massenhaften Corona-Ausbruchs im eigenen Betrieb in der Kritik, dem anderen wird vorgeworfen während der Pandemie nicht konsequent genug zu handeln. Auch ist Adenauer der Buhmann, weil er als Landrat die Entscheidungen, die im Krisenstab getroffen werden, kommuniziert...

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