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Die 27. Kammer des Berlin Landgerichts hatte am 30. August eine Einstweilige Verfügung gegen die Aktion Arbeitsunrecht e.V. genehmigt. - © Andreas Frücht
Die 27. Kammer des Berlin Landgerichts hatte am 30. August eine Einstweilige Verfügung gegen die Aktion Arbeitsunrecht e.V. genehmigt. | © Andreas Frücht

NW Plus Logo Kreis Gütersloh Tönnies zieht Klage wegen falscher Berichterstattung zurück

Protestler sehen sich gestärkt im Kampf für Meinungsfreiheit. Ab sofort darf wieder offen behauptet werden, dass der Schlachtkonzern "systematischen Lohnraub", "Arbeitsplatzvernichtung durch Preisdumping" und anderes Arbeitsunrecht betreibt.

Jeanette Salzmann

Kreis Gütersloh. Der bundesweite Protesttag am "Schwarzen Freitag" im September von der "Aktion Arbeitsunrecht" gegen den Schlachtkonzern Tönnies sollte eigentlich ein juristisches Nachspiel haben. Tönnies hatte per Einstweiliger Verfügung die Berichterstattung der Protestler über "systematischen Lohnraub", "Kündigung nach Arbeitsunfällen" oder unerlaubten "16-Stunden-Schichten" für Werkvertragsarbeitnehmer untersagt. Der Gerichtstermin war auf den 21. November am Landgericht Berlin terminiert. Jetzt kommt die Kehrtwende. Bereits am 7...

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