Die Polizei stellte fest, dass es sich nicht um Unfallflucht gehandelt haben kann. Dann gab der Mann zu, dass er den Schaden selbst verursacht hat. - © Pixabay
Die Polizei stellte fest, dass es sich nicht um Unfallflucht gehandelt haben kann. Dann gab der Mann zu, dass er den Schaden selbst verursacht hat. | © Pixabay

Gütersloh/Bielefeld 22-Jähriger beschädigt sein Auto und täuscht dann Unfallflucht vor

Gütersloh/Bielefeld. Ein 22-jähriger Autofahrer soll laut Polizeiangaben eine Unfallflucht vorgetäuscht haben. Der Bielefelder hatte sich am Donnerstagnachmittag bei der Polizei gemeldet und angegeben, dass er Auto in der Nacht zu Donnerstag an der Straße In den Knüpen in Isselhorst geparkt hatte. Als er am Morgen zu seinem Auto zurückkehrte, habe er dort einen größeren Frontschaden an dem Ford bemerkt. Als er am Nachmittag die Polizei informierte, stellte der 22-Jährige die Vermutung an, dass es an dem geparkten Auto zu einer Unfallflucht gekommen sei. Aufgrund des Spurenbildes sei das aber unwahrscheinlich, heißt es von der Polizei. Nach einer Belehrung gab der Mann dann tatsächlich auch zu, in der Nacht selbst an der Münsterlandstraße über eine Verkehrsinsel gefahren zu sein. Dabei sei der Schaden entstanden. Eine Nachschau an der Unfallörtlichkeit bestätigte diese Version der Geschichte. Neben dem Auto hatte der Mann auch noch ein Verkehrszeichen. Gegen den Bielefelder wird jetzt wegen Unfallflucht und Vortäuschen einer Straftat ermittelt.

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