Gütersloh soll einen neuen Parkplatz für Camper bekommen. - © Pixabay
Gütersloh soll einen neuen Parkplatz für Camper bekommen. | © Pixabay

Gütersloh Stadt plant neuen Parkplatz für Wohnmobile

Neben der "Welle" soll ein Platz für sechs Wohnmobile entstehen

Ludger Osterkamp

Gütersloh. Die Stadt will am Stadtring Sundern neben der „Welle" einen Parkplatz für Wohnmobile anlegen. Sie hat dafür einen Streifen rechts neben dem Haupteingang im Blick. Sechs Wohnmobile fänden dort Platz. Die Fläche herzurichten, sie mit Stromladesäulen, Wasser- und Abwasseranschlüssen auszustatten, würde rund 100.000 Euro kosten. Die sechs Camper-Plätze kämen zusätzlich zu jenen vier, die auf dem Marktplatz ausgewiesen sind. Dort, nahe der Prekerstraße, dürfen die Wohnmobilisten bis zu drei Tage ihr Fahrzeug abstellen, allerdings finden sie keine Anschlüsse, keine weitere Infrastruktur vor. Die Entscheidung über einen weiteren Camper-Parkplatz fällen die Fraktionen nächsten Montag im Ausschuss für Umwelt und Ordnung. Bedarf an Camper-Parkplätzen lässt sich nicht ermitteln Den Platz neben der Welle findet die Stadtverwaltung geeignet, weil er gut an Stadtring, Verler Straße und Autobahn angebunden ist. Die Camper könnten das Schwimmbad und dessen Gastronomie nutzen, Parkbad und Stadtpark seien in der Nähe, selbst die Innenstadt sei zu Fuß zu erreichen. Andere Überlegungen, wie die Stadtpark-Parkplätze an der Oststraße und Am Stadtgarten, seien verworfen worden. Wie hoch der konkrete Bedarf an Camper-Parkplätzen in Gütersloh ist, lasse sich nicht ermitteln, so die Stadt. Da es aber offensichtlich immer mehr Wohnmobilisten gebe, stärke ein guter Parkplatz das Image Güterslohs und den Wirtschaftsstandort. Die Arbeiten für das Herrichten der Fläche übernähmen die Stadtwerke. Diskussion um Knöllchen-Problem am Marktplatz Um die Wohnmobil-Fläche auf dem Marktplatz hatte es zuletzt Diskussionen gegeben; zum einen fingen sich ahnungslose Autofahrer, denen die Beschilderung nicht aufgefallen war, immer wieder Knöllchen ein, zum anderen forderten ein Antragsteller und 60 Mitunterzeichner, den Parkstreifen auf die andere Platzseite zu Vennstraße zu verlegen; dann gäbe es ein Knöllchen-Problem mehr, und die Camper hätten besseren Satellitenempfang. Die Stadt ließ sich darauf aber nicht ein – und präsentiert nun mit dem Welle-Standort einen völlig anderen Vorschlag.

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