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Pfarrer der syrisch-orthodoxen Gemeinden: Daniel Gök (35) ist in Deutschland geboren und betreut seit 2012 die St. Maria-Gemeinde an der Eichenallee; Sleman Djallo (64) kam bereits 1972 nach Gütersloh und kümmert sich um St. Stephanus. - © FOTO: RAIMUND VORNBÄUMEN
Pfarrer der syrisch-orthodoxen Gemeinden: Daniel Gök (35) ist in Deutschland geboren und betreut seit 2012 die St. Maria-Gemeinde an der Eichenallee; Sleman Djallo (64) kam bereits 1972 nach Gütersloh und kümmert sich um St. Stephanus. | © FOTO: RAIMUND VORNBÄUMEN
Gütersloh

Eine zweite Heimat gefunden

In Gütersloh und Umgebung leben 13.000 Aramäer / Heute Großkundgebung zum Jahrestag der Massaker im Osmanischen Reich

Ludger Osterkamp
24.04.2015 | Stand 24.04.2015, 19:08 Uhr

Gütersloh. Von Sabri Aydin wird gesagt, er war einst der erste amtlich gemeldete Aramäer in Gütersloh. 1972 kam er mit drei anderen jungen Leuten aus dem Tur Abdin, er war damals 21 Jahre alt. Aydin stellte sich in der Möbelfabrik Flicker am Elbrachtsweg vor und konnte gleich am nächsten Morgen dort anfangen. „Da wusste ich, es war die richtige Entscheidung.“