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Eine "Protected Bike Lane" auf der Artur-Ladebeck-Straße soll es nicht geben, zwischen Bethel und der Einmündung Hauptstraße aber einen verbreiterten Radweg. Dafür wird je Richtung ein Auto-Fahrstreifen eingezogen. Jetzt lebt die Debatte erneut auf. - © Foto: Andreas Zobe/NW
Eine "Protected Bike Lane" auf der Artur-Ladebeck-Straße soll es nicht geben, zwischen Bethel und der Einmündung Hauptstraße aber einen verbreiterten Radweg. Dafür wird je Richtung ein Auto-Fahrstreifen eingezogen. Jetzt lebt die Debatte erneut auf. | © Foto: Andreas Zobe/NW

Auf Artur-Ladebeck-Straße Debatte um geschützten Radweg in Bielefeld geht in eine neue Runde

Bedenken der Rettungsdienste gegen die "Protected Bike Lane" auf der Artur-Ladebeck-Straße sollen erneut diskutiert werden. Die Grünen halten auch spätere Umrüstung der abgespeckten Variante für möglich.

Michael Schläger
26.10.2022 | Stand 27.10.2022, 15:43 Uhr

Bielefeld. Eine "Protected Bike Lane", einen geschützten Radweg, kann es auf der Artur-Ladebeck-Straße aus Sicht der Verwaltung nicht geben. Das hat Olaf Lewald, Leiter des städtischen Amtes für Verkehr, jetzt noch einmal in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses deutlich gemacht. Vor allem mit Feuerwehr und Rettungsdiensten habe kein Konsens erzielt werden können. Sie wollen, dass die Rettungswege frei bleiben. Ein geschützter Radweg auf der einen Seite und Stadtbahngleise in der Straßenmitte machten dies schwierig. Jetzt soll es eine verbreiterten, aber ungeschützten Fahrradweg nur zwischen Quellenhofweg und Hauptstraße geben. Zwischen Adenauerplatz und Bethel wird es bei den vier Autospuren bleiben.

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