Meinhard Utecht mit Zollstock im eigenen Garten. Das Abstandsgebot zum Nachbarn verhindert die Investition in eine Wärmepumpe. - © Andreas Zobe
Meinhard Utecht mit Zollstock im eigenen Garten. Das Abstandsgebot zum Nachbarn verhindert die Investition in eine Wärmepumpe. | © Andreas Zobe

NW Plus Logo Wohnen und Energie Bielefelder darf sein Haus nicht mit Wärmepumpe ausstatten

Meinhard Utecht würde seine 27 Jahre alte Doppelhaushälfte gerne umrüsten. Anderswo in Deutschland wäre das problemlos möglich - aber nicht in Bielefeld.

Ansgar Mönter

Bielefeld. Meinhard Utecht geht mit einem Zollstock durch seinen Garten und stellt zu seinem Verdruss fest: Es geht nicht. Eine Wärmepumpe für sein Haus hätte er gerne installiert, die gilt als umweltfreundlich und weitgehend emissionsfrei. „Wir können jedoch, wie viele andere auch, die vorgeschrieben drei Meter Abstand zum Nachbargrundstück nicht einhalten“, sagt der Besitzer einer Doppelhaushälfte in Senne. Für ihn ist das zum einen persönlich ärgerlich, Utecht denkt aber auch allgemein. „Damit steht diese Technik für unzählige Reihenhaus- und Doppelhausbesitzer in Bielefeld nicht zur Verfügung, und das angesichts der Klima- und Energiediskussion.“ In anderen Gegenden Deutschlands gelten diese Abstandsregelung aus dem Baurecht für Wärmepumpen nicht mehr, warum noch in Bielefeld?, fragt er sich.

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