Mehr als 300 Fans des St. Pauli wurden von der Polizei am Boulevard (Hauptbahnhof) festgehalten. Stunden nach Spielschluss mussten immer noch viele dort ausharren. - © BARBARA FRANKE
Mehr als 300 Fans des St. Pauli wurden von der Polizei am Boulevard (Hauptbahnhof) festgehalten. Stunden nach Spielschluss mussten immer noch viele dort ausharren. | © BARBARA FRANKE
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Polizeikessel: Fußball-Fans werfen Behörde Freiheitsberaubung vor

Erst sprechen die Beamten Stadtverbote aus und dann werden alle an der Abreise gehindert. Anwalt: „Das ist widersinnig“. Fan-Klage soll Fußballkultur schützen.

Hartmut Nolte
Jens Reichenbach

Bielefeld/Minden. Der Kessel, in dem die Polizei am 4. November 2018 insgesamt 319 Fans des FC St. Pauli festsetzte, ist bis heute ein Streitpunkt. Die Sicherheitsbehörde hatte nach einer Randale bei der Anreise im Zug entschieden, dass die Fans nicht zum Stadion kommen, um das Spiel gegen Arminia Bielefeld zu sehen, und dass die Hooligans unter ihnen ein Betretungsverbot für die Stadt erhalten. Doch im Polizeikessel steckten auch viele weitere Anhänger des Kiezclubs. Zwei dieser Fans sagen nun, dass das Vorgehen rechtswidrig war, hieß es am Mittwoch vor dem Verwaltungsgericht Minden...

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