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Knallrote Farbe = Stillstand: Auf dem OWD geht nicht mehr viel. - © Screenshot: Google Maps / Stand: 10. August, 8 Uhr (maps.google.de)
Knallrote Farbe = Stillstand: Auf dem OWD geht nicht mehr viel. | © Screenshot: Google Maps / Stand: 10. August, 8 Uhr (maps.google.de)
Alles dicht

Mega-Stau in Bielefeld: Ostwestfalendamm komplett lahmgelegt

Wegen der Baustelle wird die Strecke teils einspurig - mit massiven Folgen seit dem frühen Dienstagmorgen. Außerdem meldet die Polizei einen Unfall auf der A2.

Jens Reichenbach
10.08.2021 | Stand 10.08.2021, 20:50 Uhr
Dennis Rother

Nadelöhr: An der Anschlussstelle Johannistal wird der OWD einspurig. - © Wolfgang Rudolf
Nadelöhr: An der Anschlussstelle Johannistal wird der OWD einspurig. | © Wolfgang Rudolf

Bielefeld. Es war quasi angekündigt worden - und doch waren viele ob des Ausmaßes mutmaßlich doch perplex: Auf dem Ostwestfalendamm kam es am Dienstag wegen der Großbaustelle zum Verkehrsinfarkt. Der Verkehr staute sich in beide Fahrtrichtungen auf mehreren Kilometern, denn im Bereich der Blitzer musste zum Abschluss der Sommerferien-Bauarbeiten sogenannter Gussasphalt aufgetragen werden. Der Belag sorgt dafür, dass die Messgeräte das Tempo der Autos exakt erfassen können.

Wegen der Bauarbeiten kam es zu einer Verengung der Fahrstreifen: Nur noch eine Spur war frei. Die Folge: Stillstand, sogar in den Sommerferien, und zwar vom Tunnel sowie von Brackwede kommend jeweils bis etwa zur Anschlussstelle Johannistal.

"Erhebliche Behinderungen" - und dann freie Fahrt

Sven Johanning, der Sprecher des zuständigen Landesbetriebes Straßen NRW, hatte bereits in einer Presseerklärung auf die "erheblichen Verkehrsbehinderungen" hingewiesen. Sie seien "nicht zu verhindern", hieß es.

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Immerhin: "Die Einengung wird gleichzeitig genutzt, um die schweren Schutzwände der Baustellenabsicherung abzubauen." Denn ab Mittwoch, 11. August, gilt auf dem OWD laut Plan wieder freie Fahrt. Bis dahin mussten Autofahrer noch einmal Ausweichrouten wählen - die übrigens teilweise auch verstopften.

Zusätzlicher Stau nach Unfall auf der A2

Zu weiterem Ärger für Autofahrer kam es um 8.30 Uhr dann obendrein auf der Autobahn 2 bei Bielefeld. Auf der A2-Strecke in Richtung Dortmund waren zwei Lkw ineinandergeprallt, wie Polizeisprecherin Hella Christoph berichtete. Vorübergehend musste die Polizei zwei Fahrspuren sperren. Verletzt wurde niemand.

Im Nu bildete sich auch hier ein größerer Rückstau. Um 9.30 Uhr hatte der Stau bereits eine Länge von sieben Kilometern erreicht. Weil eines der Unfallfahrzeuge Öl verloren hatte, musste die Feuerwehr helfend mit Bindemittel eingreifen. Der defekte Lkw wurde abgeschleppt. Die Reinigungsarbeiten an der Unfallstelle dauerten letztlich bis in die frühen Mittagsstunden an - der Stau löste sich erst gegen 12.30 Uhr auf.

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