Die Demonstranten am Sonntagabend werfen der Polizei institutionellen Rassismus vor, wenn sie Migranten auch ohne Verdacht kontrollieren. Für die Beamten gehört aber der Kontrolldruck an bekannten Orten des Drogenhandels zur wesentlichen Aufgabe. - © BARBARA FRANKE
Die Demonstranten am Sonntagabend werfen der Polizei institutionellen Rassismus vor, wenn sie Migranten auch ohne Verdacht kontrollieren. Für die Beamten gehört aber der Kontrolldruck an bekannten Orten des Drogenhandels zur wesentlichen Aufgabe. | © BARBARA FRANKE

NW Plus Logo Kommentar Der Rassismusvorwurf gegen Bielefelds Polizei ist falsch

Kritiker werfen den Einsatzkräften willkürliche Personenkontrollen am Kesselbrink vor - doch wer sich selbst verdächtig macht, darf sich nicht beschweren.

Jens Reichenbach

Bielefeld. Ganz Bielefeld diskutiert über die Festnahme von Soumaila Bande. Der 23-jährige Afrikaner ist auf einem Handyvideo zu sehen, während sich zwei Polizisten über ihn knien. Er schreit, aber er wehrt sich auch. Dem Polizisten über seinem Oberkörper gelingt es nicht, ohne Anwendung körperlicher Gewalt, seine Arme auf den Rücken zu führen. Was wir sehen, ist eine Festnahme, wie sie niemand von uns je erleben möchte.

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