Smartphones und Tablets haben in Schulen nichts zu suchen, sagt Hirnforscherin Gertraud Teuchert-Noodt. - © Sven Hoppe
Smartphones und Tablets haben in Schulen nichts zu suchen, sagt Hirnforscherin Gertraud Teuchert-Noodt. | © Sven Hoppe
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Bielefelder Hirnforscherin warnt: Digitale Medien machen Kinder dümmer

Professorin Gertraud Teuchert-Noodt im Interview über die Erkenntnisse der Neurowissenschaft, die Versäumnisse der Pädagogik und die Gefahren für die Psyche der Kinder und für die Gesellschaft.

Ansgar Mönter

Frau Teuchert-Noodt, was denken Sie, wenn Sie vom „Digitalpakt für die Schulen" hören, den die Politik geschlossen hat? Gertraud Teuchert-Noodt: Ich sage: Handys, Notebooks und Tablets haben in Schulen nichts zu suchen. Kinder können nur analog lernen. Nur dadurch werden die für die raum-zeitliche Knüpfung von Nervennetzen benötigten Synapsen im Gehirn geformt. Das muss verstanden werden – und das haben übrigens auch die Medizin-Nobelpreisträger von 2014 erkannt. Sie sagen das als Hirnforscherin. Wie begründen Sie ihre Ablehnung von digitalen Medien für Kinder und Jugendliche...

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