In der elektronischen Patientenakte werden künftig verschiedene Informationen wie Befunde, Diagnosen, Therapiemaßnahmen erfasst. Über die Telematikinfrastruktur, die alle Akteure des Gesundheitswesens vernetzt, können registrierte Nutzer auf die Daten zugreifen. - ©vegefox.com - stock.adobe.com
In der elektronischen Patientenakte werden künftig verschiedene Informationen wie Befunde, Diagnosen, Therapiemaßnahmen erfasst. Über die Telematikinfrastruktur, die alle Akteure des Gesundheitswesens vernetzt, können registrierte Nutzer auf die Daten zugreifen. | ©vegefox.com - stock.adobe.com

NW Plus Logo Bielefeld Auf dem Weg zum gläsernen Patienten

Die elektronische Patientenakte wird ab 2021 verpflichtend. Sie speichert alle Gesundheitsdaten der gesetzlich Versicherten zentral ab. Viele Bielefelder Mediziner befürworten das. Eine Baustelle ist der Datenschutz.

Silke Kröger

Bielefeld. Welche Medikamente nimmt ein Patient, welche Vorerkrankungen hat er, wie sind seine Blutwerte, wie verliefen frühere Behandlungen? All das - und mehr - wird in einer riesigen Datenbank, einer Cloud erfasst, die derzeit noch im Aufbau ist. Grundlage ist das "Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen sowie zur Änderung weiterer Gesetze", das Ende 2015 in Kraft getreten ist. Die meisten der gesetzlich Versicherten, die in dieser gigantischen Informationsmischung ab 2021 selbst auf ihre Gesundheitsdaten zugreifen sollen...

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