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Auf der A 33 staute sich der Verkehr nach dem Unfall auf rund drei Kilometern. - © Christian Mathiesen
Auf der A 33 staute sich der Verkehr nach dem Unfall auf rund drei Kilometern. | © Christian Mathiesen

Bielefeld Schwerer Unfall auf der A 33: Drei Autos kollidieren bei Starkregen

Kollision am Kreuz Bielefeld: Pkw schleudern gegen Betonwand und Leitplanken / Vier Verletzte

Stefan Becker
09.10.2019 | Stand 10.10.2019, 10:15 Uhr
Dennis Rother

Bielefeld. Bei einem Unfall auf der Autobahn 33 wurden bei Bielefeld am späten Mittwochnachmittag vier Personen verletzt. Wegen der Kollision, an der drei Pkw beteiligt waren, kam es im Feierabendverkehr zu langen Staus. Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall gegen 17.20 Uhr in Fahrtrichtung Osnabrück. Der Unfallort lag zwischen dem Kreuz Bielefeld sowie der Anschlussstelle Bielefeld-Senne. VW prallt gegen Betonwand Nach bisherigen Erkenntnissen der Einsatzkräfte fuhr ein mit zwei Personen besetzter VW Passat aus Bielefeld zunächst auf dem rechten Fahrstreifen der A 33. Bei einem Spurwechsel auf den linken Fahrstreifen übersah der 34-jährige Mann am Steuer dann offenbar einen bereits auf dem linken Fahrstreifen fahrenden VW Touran aus Offenbach. Es kam zu einer Berührung beider Fahrzeuge, wodurch der 54-jährige Touran-Fahrer die Kontrolle über den Pkw verlor und nach links in eine Betongleitwand schleuderte. Durch die Kollision kam auch der Bielefelder Passat ins Schleudern und touchierte einen mit zwei Personen besetzten VW Passat aus Rahden, der gerade an der Anschlussstelle auf die Autobahn auffahren wollte. Die 25-jährige Fahrerin verlor ebenfalls die Kontrolle über ihren Pkw und prallte in Seitenschutzplanken auf der rechten Seite. Spur gesperrt - hoher Sachschaden Bei dem Unfall wurden die beiden Insassen des Bielefelder Passat, Vater und Sohn, sowie die Fahrerin und deren Beifahrerin aus dem Rahdener Passat leicht verletzt. Alle vier Personen konnten nach ambulanter Behandlung in Bielefelder Krankenhäusern entlassen werden. Der Fahrer des VW Touran blieb unverletzt. Aufgrund von Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste einer von zwei Fahrstreifen bis 19.30 Uhr gesperrt werden. Auf rund drei Kilometern staute sich der Verkehr. Die Höhe des Sachschadens wurde von dem Beamten auf rund 35.000 Euro geschätzt.

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