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Der Circus Krone gastiert derzeit an der Radrennbahn. - © Mike-Dennis Müller
Der Circus Krone gastiert derzeit an der Radrennbahn. | © Mike-Dennis Müller

Bielefeld Artist im Circus Krone in Bielefeld abgestürzt

Jürgen Mahncke
01.07.2019 | Stand 22.10.2019, 11:30 Uhr
Stefan Gerold

Bielefeld. Bei der Abendvorstellung ist am Sonntag ein Artist im Circus Krone abgestürzt. Yevhen Abakumov vom Duo Flash of Splash wurde verletzt in ein Bielefelder Krankenhaus eingeliefert. Gleich zu Beginn der Vorstellung kurz nach 18 Uhr hatte das aus Russland stammende Duo seinen Auftritt. Amaliaa Avanesian wurde an einem Seil in die Höhe gezogen und hielt ein Tau zwischen den Zähnen, an dem sich wiederum ihr Partner Abakumov festhielt. Doch das Tau entglitt ihrem Mund und der Artist stürzte aus sechs Metern Höhe ab. "Menschliches Versagen", erklärte Krone-Sprecher Andreas Kielbassa die Unfallursache gegenüber nw.de. Der Artist wurde sofort von den Sanitätern des Circus' versorgt, bis Rettungshubschrauber Christoph 13 einen Notarzt an die Radrennbahn brachte. Nach der Erstversorgung wurde der Mann mit einem Rettungswagen in ein Bielefelder Krankenhaus gebracht. Keine Brüche diagnostiziert Bei der ersten Untersuchung wurden laut Krone-Sprecher keine Brüche diagnostiziert. Der Patient habe aber über starke Rückenschmerzen geklagt, die vermutlich durch starke Prellungen hervorgerufen worden sind. Laut Krone-Sprecher würden die Artisten solche Stürze aus großer Höhe üben, darum sei dieser Unfall vergleichsweise glimpflich abgegangen. "Das ist eben unser Berufsrisiko, aber die Show muss und wird weitergehen", wird der verunglückte Artist zitiert. So wurde die Vorstellung am Sonntagabend nur kurz unterbrochen und dann bis 21 Uhr fortgeführt. Letzter Zirkus-Unfall 2018 Im Januar 2018 waren bei einem Motorradunfall in der "Todeskugel" des Zirkus' Flic Flac zwei Artisten in Bielefeld verletzt worden. Ein Fahrfehler hatte zu einem Crash zweier Fahrer geführt. Nach dem Zusammenstoß rissen die Unfallfahrer weitere Artisten mit sich nach unten. Zuvor hatte 2013 ein Flic-Flac-Artist in Bielefeld Glück im Unglück. Er war vom sogenannten "Todesrad" abgerutscht und brach sich dabei eine Rippe und stauchte sich die Lunge.

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