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Wenn viel Geld versenkt wird: Ein deutschlandweit diskutierter Streitpunkt sind die Anliegerbeiträge bei Straßensanierungen. Manche Bundesländer wie zuletzt Bayern haben sie abgeschafft. In NRW gibt es sie noch. - © Schwarze-Blanke
Wenn viel Geld versenkt wird: Ein deutschlandweit diskutierter Streitpunkt sind die Anliegerbeiträge bei Straßensanierungen. Manche Bundesländer wie zuletzt Bayern haben sie abgeschafft. In NRW gibt es sie noch. | © Schwarze-Blanke

Bielefeld Bielefelder sollen 15.000 Euro für Straßensanierung zahlen - jetzt wehren sie sich

An der Schloßhofstraße im Bielefelder Westen braut sich Ärger zusammen. Die Anwohner misstrauen der Stadt. Jetzt formieren sie sich - auch juristisch

Ansgar Mönter
27.04.2019 | Stand 29.04.2019, 09:15 Uhr
Stellen sich quer: Thomas Krause, Felix Meißner, Carolin Graf, Daniel Ostheider und Detlef Kowert sind Immobilienbesitzer an der Schloßhofstraße, die derzeit saniert wird. Mit der Stadt Bielefeld liegen sie jedoch über Kreuz, vor allem bei der Berechnung ihrer finanziellen Beteiligung. - © Oliver Krato
Stellen sich quer: Thomas Krause, Felix Meißner, Carolin Graf, Daniel Ostheider und Detlef Kowert sind Immobilienbesitzer an der Schloßhofstraße, die derzeit saniert wird. Mit der Stadt Bielefeld liegen sie jedoch über Kreuz, vor allem bei der Berechnung ihrer finanziellen Beteiligung. | © Oliver Krato

Bielefeld. Unter den Nachbarn an der Schloßhofstraße kursiert zurzeit ein Witz, wonach ihre Straße umbenannt wird in „Schloßallee" nach der teuersten Straße des Brettspiels „Monopoly". Denn „in Bielefeld ist noch keine Straße zu so hohen Kosten saniert worden", wie Thomas Krause sagt. Er wohnt an der Schloßhofstraße und soll demnächst etwa 15.000 Euro Beitrag für die Sanierung berappen.

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