Betriebsinterne Probleme: Beim Aufbau der neuen Sportanlage auf dem Kesselbrink ist einfach der Wurm drin. Der Eröffnungstermin kann nicht eingehalten werden. - © Archivfoto Andreas Zobe
Betriebsinterne Probleme: Beim Aufbau der neuen Sportanlage auf dem Kesselbrink ist einfach der Wurm drin. Der Eröffnungstermin kann nicht eingehalten werden. | © Archivfoto Andreas Zobe

Bielefeld Neue Sportanlage auf dem Kesselbrink kann nicht eröffnen

Das ausführende Unternehmen scheint große Probleme zu haben

Alexandra Buck
24.04.2019 | Stand 23.04.2019, 14:36 Uhr

Bielefeld. Eigentlich sollte der neue Sportbereich auf dem Kesselbrink in Bielefeld längst in Betrieb sein. Doch schon wieder verzögert sich die Eröffnung des Calisthenics-Anlage - es scheint ernsthafte betriebliche Probleme beim ausführenden Unternehmen zu geben. "Betriebsinterne Gründe" "Die Eröffnung der Calisthenics-Anlage auf dem Kesselbrink verzögert sich. Das Unternehmen, das für die Herstellung und Installation des Fallschutzbelages unter dem Großspielgerät und der Calisthenics-Anlage auf dem Kesselbrink den Zuschlag erhielt, hat mitgeteilt, dass es aus betriebsinternen Gründen die vereinbarten Leistungen nicht termingerecht erfüllen kann", heißt es bei der Stadt. Die sich daraus ergebenden Konsequenzen und Verzögerungen würden zurzeit geprüft. Der ursprünglich anvisierte Eröffnungstermin Ende April/Anfang Mai könne aber nicht mehr eingehalten werden. Spielen, Klettern, Rutschen Eigentlich war geplant, dass die Baustelle auf dem Kesselbrink Ende April Geschichte sein sollte. Und die Bielefelder sollten auf den großen Geräten aus gelben Stangen und dicken Taunetzen klettern können. Eingehängt werden Spiel-, Kletter- und Rutschelemente. Die beiden neuen Großgeräte sollen dort stehen, wo einst der Rasen auf dem Kesselbrink grünte - doch leider einging. Mit Spiel und Sport erhofft sich die Stadt neue Attraktionen, mehr Leben und ein "verträglicheres Publikum" auf dem Platz, auf dem sich auch immer wieder Problemgruppen aufhalten und von manchen als störend empfunden werden. Eigenanteil: 195.000 Euro Das Projekt kostet insgesamt 895.000 Euro, wobei 700.000 Euro durch Zuschüsse gedeckt sind. Der Stadt-Anteil liegt bei 195.000 Euro.

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