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In der Matthäuskirche: Matthias Blomeier, Joachim Poggenklaß, Ali Abdikarim und Pfarrer Eberhard Hahn (v. l.). - © Barbara Franke
In der Matthäuskirche: Matthias Blomeier, Joachim Poggenklaß, Ali Abdikarim und Pfarrer Eberhard Hahn (v. l.). | © Barbara Franke

Bielefeld Wie Bielefelds Kirchenasyl diesen Flüchtling retten konnte

Migration: Seit 25 Jahren kümmert sich ein ökumenisches Netzwerk um Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus. 116 Männer, Frauen und Kinder kamen bislang in Wohnungen unter - und manch ein Helfer für den Einsatz ins Gefängnis

Dennis Rother
04.03.2019 | Stand 06.04.2019, 13:09 Uhr

Bielefeld. Ali Abdikarim hat eine Odyssee hinter sich. Der 30-jährige Somalier flüchtete aus umkämpften Krisengebieten Ostafrikas, wurde von Verwandten getrennt und erreichte als Flüchtling Europa. Weil seine Herkunftsregion aber laut Ausländerbehörden nicht vom Krieg gebeutelt sei, stand er vor der Abschiebung ins Nichts. Dann kam Abdikarim ins Kirchenasyl. Es war sein Rettungsanker. Der Fall ist für das ökumenische Netzwerk Asyl eine Erfolgsgeschichte. 25 Jahre besteht die Helfer-Initiative mittlerweile (s. Infokasten) - und manches Mitglied kam für den Einsatz schon ins Gefängnis.

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