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Neonazi Sascha Krolzig (links) nimmt mit seinem Verteidiger Björn Clemens im Amtsgericht Bielefeld auf der Anklagebank Platz. - © Andreas Zobe
Neonazi Sascha Krolzig (links) nimmt mit seinem Verteidiger Björn Clemens im Amtsgericht Bielefeld auf der Anklagebank Platz. | © Andreas Zobe
Bielefeld

Sechs Monate Haft wegen Volksverhetzung für Bielefelder Neonazi Sascha Krolzig

Amtsgericht verzichtet bei dem vorbestraften Neonazi auf Bewährung. Er hatte den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Herford/Detmold beleidigt

Jens Reichenbach
22.02.2018 | Stand 23.02.2018, 17:38 Uhr
Peter Johnsen

Bielefeld. Der Bielefelder Neonazi Sascha Krolzig (30), der kürzlich allerdings die Stadt verlassen und nach Dortmund gezogen sein soll, muss für sechs Monate in Haft. So lautete das Urteil des Amtsgerichts Bielefeld im Prozess wegen Volksverhetzung. Die Vorsitzende Richterin verwehrte dem einschlägig vorbestraften 30-Jährigen eine Bewährung