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Abhängigkeitsgefahr: Das Videospiel Fortnite: Battle Royale ist besonders beliebt bei Jugendlichen unter 18 Jahren. Die USK empfiehlt die Altersfreigabe von 12 Jahren. Das und das exzessive Spielen lösen oft Streit zwischen Eltern und Kindern aus. - © Symbolfoto: Anastasia von Fugler
Abhängigkeitsgefahr: Das Videospiel Fortnite: Battle Royale ist besonders beliebt bei Jugendlichen unter 18 Jahren. Die USK empfiehlt die Altersfreigabe von 12 Jahren. Das und das exzessive Spielen lösen oft Streit zwischen Eltern und Kindern aus. | © Symbolfoto: Anastasia von Fugler

Gaming Wenn Eltern ihre Kinder an die virtuelle Welt verlieren

Fortnite ist das meistgespielte Spiel in der Unterhaltungsbranche. Wie Eltern mit dem exzessiven Spielkonsum ihrer Kinder umgehen, und wie sie es besser machen könnten, erklärt Medienpädagoge Daniel Heinz

Anastasia von Fugler
27.08.2019 | Stand 27.08.2019, 13:47 Uhr

Bielefeld. Die Anspannung ist kaum noch auszuhalten. "Mama, ich muss jetzt spielen! Die warten doch alle schon auf mich.” Der 11-jährige Finn hat sich verabredet. Er setzt sich auf das Sofa. "Hi Leute, da bin ich” sagt er durch das Head-Set. Während er alleine vor dem Bildschirm hockt, tanzt sein virtuelles Ich mit den anderen Fortnite-Spielern albern herum. Dann ziehen sie gemeinsam los und dreschen auf Wohnwagen und Müllcontainer ein. "Wir brauchen die Bauteile, um uns Treppen zu bauen”, erklärt Finn.

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