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Die Biologin und Umweltwissenschaftlerin Beatrice Kulawig wechselt die Fangflasche an einer Malaise-Insektenfalle. - © Thomas Rohnke
Die Biologin und Umweltwissenschaftlerin Beatrice Kulawig wechselt die Fangflasche an einer Malaise-Insektenfalle. | © Thomas Rohnke

Artenvielfalt Dem Insektensterben auf der Spur - es gibt erste Ergebnisse

Vor allem in NRW wurde ein dramatischer Rückgang der Insekten festgestellt. Nun soll ein bundesweites Insekten-Monitoring mehr Klarheit schaffen.

Jens Bayer-Gimm
28.07.2022 | Stand 28.07.2022, 09:05 Uhr

Frankfurt (epd). Beatrice Kulawig sammelt Insekten, Tausende, Abertausende, allerdings tote. Die Biologin und Umweltwissenschaftlerin schraubt alle 14 Tage eine mit Aluminiumfolie umwickelte Plastikflasche von einem Netz. Das etwa 1,60 Meter hohe, an den Seiten offene zeltartige Netz fängt in Bodennähe fliegende Insekten. Die Tierchen streben in den Maschen nach oben, gelangen durch ein Loch in die Flasche und fallen in den konservierenden Alkohol.

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