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Ab 2025 müssen neue PET-Getränkeflaschen aus mindestens 25 Prozent Rezyklat bestehen. - © Symbolbild: Pixabay
Ab 2025 müssen neue PET-Getränkeflaschen aus mindestens 25 Prozent Rezyklat bestehen. | © Symbolbild: Pixabay

Mehr Verpackungsmüll durch Corona Was sich ändern muss, damit Plastik nicht weggeworfen wird

Das Recyclingsystem in Deutschland wird besser. Ein Problem aber bleibt: Plastik aus Erdöl ist unschlagbar billig, aus altem wird zu selten neues.

Hanna Gersmann
20.11.2020 | Stand 20.11.2020, 17:43 Uhr

Deutschland hat aufgeräumt, allerdings nicht gut genug. Bürgerinnen und Bürger häufen immer mehr Verpackungsmüll an. 2018 waren es 227,5 Kilo pro Kopf – mehr als in den Jahren zuvor. Mit der Corona-Krise dürfte die Menge noch zunehmen. Denn viele kaufen beispielsweise häufiger denn je im Internet-Kaufhaus ein, wo an Verpackungen, an Kartons, Plastikhüllen, Noppenfolien nicht gespart wird. Aber immerhin: Das Recyclingsystem macht Fortschritte, seit 2019 ein neues Verpackungsgesetz gilt. Diese Bilanz zogen Gunda Rachut von der Zentrale Stelle Verpackungsregister, die für die Überwachung des Gesetzes zuständig ist, und Dirk Messner, der Chef des Umweltbundesamtes, UBA.

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