Paderborn Deutscher Nachwuchs mit guten Ergebnissen beim Osterlauf

Gesa Felicitas Krause und Sujew-Zwillinge zufrieden

Katharina Multhaupt

Paderborn. Auffällig viele deutsche Top-Athleten haben in diesem Jahr am Paderborner Osterlauf teilgenommen und dabei - allen voran Homiyu Tesfaye - exzellente Ergebnisse vorgelegt. "Unsere Erwartungen sind in Erfüllung gegangen, denn auch die sogenannten No-Name-Läufer haben ganz tolle Leistungen erzielt", sagte somit auch Christoph Kopp, der für die Verpflichtung der Athleten zuständig ist.

Dazu zählt auch die deutsche Nachwuchshoffnung über 3.000 Meter Hindernis, Gesa Felicitas Krause von der LG Eintracht Frankfurt. Sie ist normalerweise auf der Mittelstrecke zu Hause, stellte sich nach einem dreiwöchigen Trainingslager in Kenia aber der Herausforderung über 10 Kilometer. Mit Erfolg: Als Sechste mit einer Zeit von 33:26 Minuten überquerte sie die Ziellinie. Dicht dahinter folgten ihre Teamkolleginnen Elina (33:28) und Diana Sujew (33:29).

"Ich hatte schon Respekt vor der Strecke, denn grundsätzlich reichen mir 3.000 Kilometer aus", sagte Gesa Felicitas Krause nach ihrem Debüt über die ungewohnte Distanz. Erst am vergangenen Mittwoch war sie aus Kenia zurückgekehrt, wo sie unter anderem gemeinsam mit den Sujew-Zwillingen trainiert hatte. "Der Osterlauf war ein super Einstand für uns", meinte die 22-Jährige. "Wir konnten zeigen, dass sich die harte Arbeit im Trainingslager gelohnt hat." Auch Elina Sujew zeigte sich nach ihrem Debüt über 10 Kilometer zufrieden: "Das war gut, nur die Frische hat noch ein bisschen gefehlt", resümierte die 24-jährige Athletin.

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Christoph Kopp traut Elina und ihrer Schwester Diana noch eine Menge zu. "Erste Sahne" seien die Sujew-Zwillinge gewesen. "Sie werden sicher in der Lage sein, diese Leistung auf der Bahn umzusetzen", sagte Kopp.

Bereits in wenigen Tagen geht es für die Mittelstrecklerinnen ins nächste Höhentrainingslager. Dann aber nicht nach Kenia, sondern in die USA.

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