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Masse und Klasse beim Paderborner Osterlauf

Die 64. Auflage ein voller Erfolg / Streckenrekord im Halbmarathon

VON FRANK BEINEKE
06.04.2010 | Stand 06.04.2010, 08:00 Uhr
Masse und Klasse beim Paderborner Osterlauf - © OSTERLAUF
Masse und Klasse beim Paderborner Osterlauf | © OSTERLAUF

Paderborn. Überragende Zeiten, riesige Teilnehmerfelder und nahezu perfektes Laufwetter – beim 64. Paderborner Osterlauf gingen am Samstag fast alle Wünsche in Erfüllung. 8.108 Läuferinnen und Läufer nahmen an den sieben Rennen teil. Der Teilnehmerrekord aus dem Vorjahr (8.113) wurde damit um ganze fünf Starter verfehlt. Doch das knappe Verpassen dieser Bestmarke konnte die gute Laune der Organisatoren in keiner Weise trüben.

"Wir sind überglücklich, dass alles so gut gelaufen ist", resümierte Wolfgang Krenz, Präsident des SC Grün-Weiß Paderborn. "Mit diesem Ergebnis hätten wir im Vorfeld nie gerechnet", kommentierte Dirk Happe vom Osterlauf-Organisationsteam die Zahl von 8.108 Startern. 2.952 Läufer hatten dabei die 10-Kilometer-Strecke in Angriff genommen. 1.827 Teilnehmer zählte der Halbmarathon.

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Mit 1.788 Kindern konnte ein neuer Rekord bei den Bambini-Läufen verbucht werden. Hinzu kamen der 5-Kilometer-Lauf (1.055 Starter), der Inlineskater-Halbmarathon (296) und das Handbiker-Rennen (33). "Dabei hatten wir die Sorge, dass es diesmal deutlich weniger Teilnehmer als 2009 werden. Schließlich war die Vorbereitungszeit für die Läufer angesichts des langen Winters knapp bemessen", sagte Dirk Happe.

Allein 2.952 Läuferinnen und Läufer nahmen am 10-Kilometer-Rennen teil. Beim Start bot sich dabei ein imposantes Bild. Doch auch bei den sechs anderen Rennen konnten glänzende Teilnehmerzahlen verbucht werden. - © FOTO: REINHARD ROHLF
Allein 2.952 Läuferinnen und Läufer nahmen am 10-Kilometer-Rennen teil. Beim Start bot sich dabei ein imposantes Bild. Doch auch bei den sechs anderen Rennen konnten glänzende Teilnehmerzahlen verbucht werden. | © FOTO: REINHARD ROHLF

Der Osterlauf glänzte derweil nicht nur mit Masse, sondern auch mit Klasse. Im Halbmarathon stellte Charles Maina (Kenia) in 1:01,12 Stunden einen Streckenrekord auf. Im 10-Kilometer-Rennen blieben gleich fünf Läufer unter der magischen 28-Minuten-Marke. "Das war das Sahnehäubchen. So ein Ergebnis hätten wir uns nicht träumen lassen", urteilte Osterlauf-Geschäftsführer Peter Horak über die Weltklasse-Resultate.

Zudem spielte das Wetter mit. Die zunächst für 14 Uhr und dann für 16 Uhr angesagten Regenschauer blieben aus. Die Sonne strahlte. Und an der Strecke sorgten die zahlreichen Zuschauer für prima Stimmung. "Die Atmosphäre war unglaublich gut", schwärmte Dirk Happe, "dieser Tag gibt uns sehr viel Motivation fürs nächste Jahr." Dann folgt nämlich der 65. Paderborner Osterlauf.

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