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Prima gelaufen

Das Organisations-Team feiert eine gelungene Premiere und einen neuen Rekord

14.04.2009 | Stand 14.04.2009, 09:27 Uhr
Prima gelaufen - © OSTERLAUF
Prima gelaufen | © OSTERLAUF

Paderborn. Wolfgang Krenz strahlte mit der Frühlingssonne um die Wette. "Wir haben einen super Tag erlebt und sind rundum zufrieden", kommentierte der Präsident des SC Grün-Weiß Paderborn den 63. Paderborner Osterlauf. Zum ersten Mal hatte das neue Organisations-Team um Krenz und Osterlauf-Geschäftsführer Peter Horak am Samstag Deutschlands ältesten Straßenlauf ausgerichtet. Bei ihrer Premiere wurden sie mit Klasse-Wetter, einer tollen Stimmung an der Strecke und einem neuen Teilnehmerrekord belohnt.

8.113 Teilnehmer hatten bei Temperaturen von mehr als 20 Grad an den insgesamt acht Rennen teilgenommen. Die von den Organisatoren im Vorfeld anvisierte Zahl von 7.500 Startern wurde somit deutlich übertroffen. "Wir sind sehr stolz, dass wir den Rekord gebrochen haben, wenngleich dies nicht unser primäres Ziel war", erklärte Dirk Happe vom Organisationsteam.

In erster Linie sei es darum gegangen, den Osterlauf in gewohnt guter Qualität weiterzuführen. Und dieses Hauptziel sei erreicht worden, konstatierte Osterlauf-Geschäftsführer Peter Horak, der vor allem den 350 ehrenamtlichen Helfern dankte. "Alle sind mit sehr viel Herzblut dabei gewesen. Die Zusammenarbeit im neuen Team war klasse. Und wenn du mit so einer gelungenen Veranstaltung belohnt wirst, hat sich all die Arbeit gelohnt", resümierte ein glücklicher Peter Horak.

Trotz des Ansturms der Läufer und zahlreicher Nachmeldungen verliefen die Rennen reibungslos. Die Startschüsse konnten pünktlich abgegeben werden. Über die 10-Kilometer-Distanz waren mit 3.192 Läuferinnen und Läufern so viele Teilnehmer wie noch nie an den Start gegangen, während im Halbmarathon das Melde-Ergebnis von 2.343 auf 1.872 zurückging.

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Und dies lag sicherlich auch an den hohen Temperaturen, die am Samstag herrschten. Die Helfer an den Verpflegungsstellen und an den Getränkeständen auf der Paderkampfbahn verrichteten Schwerstarbeit. Gleich drei Mal mussten Getränke nachgeholt werden. Doch ansonsten musste das neue Organisationsteam nur wenig Lehrgeld zahlen. Größere Pannen blieben aus.

Und so konnte Wolfgang Krenz zurecht strahlen. Lediglich mit seiner 10-Kilometer-Zeit von 1:03,14 Stunden war der Grün-Weiß-Präsident unzufrieden. "Ich wollte eigentlich unter einer Stunde bleiben. Doch auch ich musste der Hitze Tribut zollen", erklärte Wolfgang Krenz mit einem Lächeln. Seine Laune konnte am Samstag durch nichts getrübt werden.

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